Großer Andrang im Fanshop KSC Spieler verkaufen Eintrittskarten

(eis) "Wir haben keine Minute gezögert, als wir von dieser Aktion erfahren haben." Danny Fuchs, Angreifer des Karlsruher SC machte am Freitagnachmittag im ehemaligen KSC Fanshop in der Kaiserpassage unmissverständlich klar, dass es eine Selbstverständlichkeit für den gesamten Kader des Fußballzweitligisten war den Fans beim Kartenvorverkauf für die anstehende Heimpartie gegen Rot Weiß Oberhausen unter die Arme zu greifen. Verteidiger Torsten Kracht pflichtet ihm bei: "Man ist natürlich schon geschockt, wenn man von heute auf morgen erfährt, wie es finanziell mit dem Verein aussieht. Umso erfreuter bin ich über das schnelle und engagierte Handeln der KSC Fans."

Seit 12.30 Uhr stehen die Profikicker nunmehr ihren Fans zum Plausch zur Verfügung, verkaufen Tickets und Fanartikel und sind sichtlich begeistert ob des Engagements, das die Anhänger für ihren Lieblingsverein aufbringen.
Der Kartenvorverkauf im Rahmen der Aktion "Ausverkauft! Statt Ausverkauf" ist mittlerweile auf vollen Touren und alle Beteiligten sind sich einig, für den kommenden Sonntag eine ordentliche Zuschauerkulisse auf die Beine stellen zu können.
Der erst am Mittwoch von den Fans vorübergehend wiedereröffnete Fanshop platz aus allen Nähten insbesondere beim "Schichtwechsel", wenn die Ablöse für die Kicker eintrifft, die sich ihre Hände bereits an Autogrammkarten wundgeschrieben haben und sich nun eine Auszeit gönnen.
Mittelstürmer Bruno Labbadia sprach allen Beteiligten ein riesengroßes Lob für das auf, was sie in kürzester Zeit auf die Beine gestellt haben. Und der 36 Jährige ließ es sich auch nicht nehmen, alle Aktivisten noch mit Naschwerk aus der nahe gelegenen Bäckerei zu versorgen, bevor er seine Schicht erschöpft und tief beeindruckt beendete.


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