Gegner im Detail: Der Hallesche FC

Vorberichte

Der 38. Spieltag und damit der letzte in der Dritten Liga steht vor der Tür. Am Samstag geht es für den KSC im heimischen Stadion gegen den Halleschen FC. Das Thema Aufstieg ist für beide Mannschaften schon durch, die Karlsruher belegen am Ende sicher den zweiten Platz, Halle kann es nicht mehr in die Relegation schaffen. Doch einen positiven Saisonabschluss wollen beide Teams schaffen. Wir haben die Rot-Weißen unter die Lupe genommen.

Erfolgreiche Saison auch ohne Aufstieg
Mehrmals in dieser Saison standen die Hallenser unter Trainer Torsten Ziegner bereits auf dem Relegationsplatz, letztendlich müssen sie sich aber mit Platz vier in der Liga zufrieden geben. Bis zum vergangenen Spieltag, an dem die Rot-Weißen gegen die Eintracht aus Braunschweig antraten, träumte die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt noch von der Relegation. Doch trotz des eigenen 1:0-Sieges hatte es sich dann rein rechnerisch ausgeträumt, da auch der SV Wehen Wiesbaden drei Punkte einfuhr. Die Saalestädter können so den Vier-Punkte-Rückstand auf die Wiesbadener nicht mehr aufholen. Vom KSC trennen den Halleschen FC einen Spieltag vor Saisonende acht Punkte.

Starke Form der Hallenser im Saisonendspurt
Um den Fans einen würdigen Abschied von der Spielzeit 2018/19 zu liefern, wollen beide Mannschaften am Samstag noch einmal einen Sieg einfahren. Zuschauer können sich also auf ein spannendes Spiel einstellen, denn die Ausbeute beider Teams in den letzten sieben Spielen kann sich sehen lassen. Sowohl die Rot-Weißen als auch die Blau-Weißen nahmen aus ihren Partien von 21 möglichen Punkten 16 mit und verbuchten dabei fünf Siege. Besonders vor der Abwehr der Hallenser sollte der KSC gewarnt sein: Mit nur 32 Gegentoren in der bisherigen Saison stellt der Hallesche FC die zweitbeste Abwehr der Liga, nur der Meister VfL Osnabrück fing sich weniger Tore ein. Im direkten Vergleich zwischen den Karlsruhern und den Hallensern sieht es allerdings recht deutlich aus. 1:7 Tore aus Sicht des HFC. Kein einziger Sieg, zwei Unentschieden und drei Niederlagen gab es bisher gegen den KSC. So sah der Hallesche FC auch in der Hinrunde dieser Spielzeit gegen die Badener nicht gut aus. Ein 0:3 im eigenen Stadion mussten die Rot-Weiß am Ende hinnehmen.

Nur einer von drei Toptorschützen im Einsatz
Ein Problem für die Saalestädter könnte sein, dass zwei ihrer Toptorjäger bei der Partie am Samstag nicht dabei sein werden. Während Mathias Fetsch (acht Saisontore) wegen einer Meniskusverletzung ausfällt, muss Sebastian Mai (sieben Saisontore) aufgrund seiner zehnten gelben Karte aus dem vergangenen Spiel nun gegen die Karlsruher pausieren. Tore schießen wird dann wohl die Aufgabe von Bentley Baxter Bahn, der diese Saison acht Mal einnetzen konnte. Zusammengenommen haben die drei Torjäger der Rot-Weißen übrigens gerade einmal ein Tor mehr geschossen, als KSC-Stürmerstar Marvin Pourié. Apropos Torschützen: Möglich wäre in der Partie am Samstag, dass ein Spieler gegen seinen Ex-Verein knipst. Martin Röser kam zu Beginn dieser Spielzeit vom HFC zu den Blau-Weißen. Zwei Saisons hatte er vorher bei den Saalestädtern verbracht und in dieser Zeit 13 Mal getroffen.

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