Erklärung zum Gespräch mit Minister Gall

Club von David Ruf

Im Rahmen eines Sicherheitsgesprächs im baden-württembergischen Innenministerium ist am heutigen Vormittag KSC-Präsident Ingo Wellenreuther mit Innenminister Reinhold Gall und seinen Präsidentenkollegen Steffen Künster vom SV Waldhof Mannheim zusammengetroffen.

Für den KSC nahmen neben Ingo Wellenreuther auch Sportdirektor Oliver Kreuzer und der KSC-Sicherheitsbeauftragte Holger Brandenburg an dem Gespräch teil.

„Das Gespräch war ein reines Informationsgespräch und ist gut verlaufen, der KSC wurde ausdrücklich für seine Fanarbeit gelobt“, erklärte Ingo Wellenreuther im Anschluss an das Treffen. „Unser 15-Punkte-Maßnahmenkatalog, der schon weitestgehend umgesetzt ist und praktiziert wird, stößt beim Ministerium und bei der Polizei auf sehr positive Resonanz. Der von uns eingeschlagene Weg mit einem lebendigen Dialog mit unseren Fans ist also nicht nur in unseren Augen ein Erfolgsmodell.“

Nicht gelten lassen möchte der Verein die seitens des Ministeriums geäußerte Kritik, beim KSC würden Stadionverbote zu schnell wieder aufgehoben. „Eine nackte Zahl in einer Statistik, die uns hier vorgehalten wird, hat nur eine sehr geringe Aussagekraft. Wir betrachten hier jeden Einzelfall genau und reagieren dann Tat- und Schuldangemessen.  Dies beinhaltet auch ein aufwändiges Anhörungsverfahren seitens des Vereins in jedem einzelnen Fall, um das jeweils richtige und angemessene Strafmaß zu finden. Hier nimmt der Verein auch soziale und erzieherische Aufgaben wahr“, so Wellenreuther. „Klar ist aber auch: Gewalt und Pyrotechnik hat bei uns nichts verloren, das wissen auch unsere Fans. Dagegen werden wir ohne Wenn und Aber immer mit aller Härte vorgehen.“

„Die faire Behandlung des Fans ist der Schlüssel zum Erfolg im Rahmen des Dialogs, den wir praktizieren. Und das positive Verhalten unserer Fans über die gesamte Saison hinweg als Ergebnis dieser Arbeit zeigt, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. Deshalb ist die Fortführung des eingeschlagenen Weges aus unserer Sicht die einzig richtige Konsequenz.“


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