"Das ist ein ganz besonderes Spiel für mich"
Vor dem Wiedersehen mit unserem KSC am Dienstagabend (27. Oktober, Anstoß: 20.45 Uhr) im DFB-Pokal spricht David Herold im Interview mit ksc.de über seine ersten Monate bei Borussia Mönchengladbach, das Duell mit seinem ehemaligen Club und den noch bestehenden Kontakt nach Karlsruhe.

ksc.de: David, die wichtigste Frage zuerst: Wie geht es dir? Hast du dich gut bei Borussia Mönchengladbach eingelebt?
David Herold: Danke, mir geht’s hier sehr gut. Ich habe mich im Verein, aber auch privat in meiner neuen Wohnung und in der Stadt gut eingelebt – ich fühle mich wohl und komme sehr gut zurecht. Der Umzug im Sommer hat problemlos funktioniert. Ich bin froh, hier zu sein.
ksc.de: Das klingt gut – und jetzt kommt auch noch das Wiedersehen mit deinem ehemaligen Club. Was waren deine ersten Gedanken als du von diesem Los für die 2. Hauptrunde im DFB-Pokal erfahren hast?
David: Mein allererster Gedanke war: Geil, ausgerechnet gegen den KSC, ausgerechnet gegen meinen ehemaligen Club (grinst). Seit der Auslosung habe ich mich sehr auf das Spiel gefreut. Umso näher das Duell in den vergangenen Tagen gerückt ist, ist auch meine Vorfreude immer mehr gestiegen. Ich hatte drei sehr schöne Jahre in Karlsruhe und freue mich, einige bekannte Gesichter wiederzusehen.
ksc.de: Du sprichst die drei Jahre und deine ehemaligen Kollegen bereits an: Wie besonders ist diese Begegnung für dich und in welchem Kontakt stehst du noch nach Karlsruhe?
David: Das ist ein ganz besonderes Spiel für mich. In den drei Jahren beim KSC habe ich viele positive Momente erlebt. Der Schritt zum KSC war für meine Entwicklung sehr wichtig. Deshalb behalte ich diese Zeit immer in positiver Erinnerung. Auch wenn es beim KSC im Sommer einen großen Umbruch mit vielen neuen Gesichtern gab, kenne ich natürlich in der Mannschaft und im Staff noch einige. Mit den Jungs wie Wanne, Kobi oder Li stehe ich nach wie vor im engen Austausch und wir telefonieren auch regelmäßig. Wenn sich die Spiele nicht mit unseren Trainingseinheiten oder eigenen Spielen überschneiden, schaue mir auch jedes KSC-Spiel im TV an. Deswegen freue ich mich einfach auf das Wiedersehen am Dienstagabend – und kann mir sehr gut vorstellen, dass da das eine oder andere Trikot mehr getauscht wird als an einem normalen Spieltag (grinst).
ksc.de: Blicken wir nochmal auf Dienstag: Bereits vor einem Jahr gab es in der 2. Hauptrunde im DFB-Pokal exakt dieselbe Ansetzung. Allerdings mit dir damals noch im KSC-Trikot. Nun empfängst du im Trikot von Borussia Mönchengladbach deine alten Kollegen. Schon ein lustiger Zufall?
David: Natürlich ist das schon ein sehr lustiger Zufall, dass beide Teams fast auf den Tag genau nach einem Jahr wieder im DFB-Pokal aufeinandertreffen. Das war natürlich auch Thema untereinander. Ich freue mich sehr, dass es so schnell mit dem Wiedersehen geklappt hat. Deswegen kann ich es kaum erwarten, dass das Spiel angepfiffen wird. Es wird Zeit, dass es losgeht.
ksc.de: Auch wenn hinter euch ein schwieriger Saisonstart inklusive Trainerwechsel liegt: Mit welchen Gefühlen gehst du ins Spiel? Was für eine Partie erwartest du? Worauf kommt es für euch an?
David: Das war nicht der Saisonstart, den wir uns als Mannschaft erhofft und vorgestellt haben. Nach dem Auswärtssieg beim VfB Stuttgart am vergangenen Freitag sind wir jetzt aber davon überzeugt, dass uns der Turnaround gelingen wird und wir konstant weitere Punkte sammeln werden. Unabhängig von meiner ganz persönlichen Geschichte zu diesem Spiel, auf das ich mich sehr freue, liegt unser Fokus darauf, dass wir das Spiel gewinnen und eine Runde weiterkommen wollen.
ksc.de: Den letzten Satz können wir so natürlich nicht bestätigen, dennoch freuen auch wir uns auf das Wiedersehen mit dir, David. Danke für das Gespräch.
David: (lacht) Das ist mir klar. Auf ein gutes Spiel und bis Dienstag bei uns im Stadion.











