Blutspenderekord beim KSC

von Jörg Bock

43 KSC-Fans spendeten zum ersten Mal Ihr Blut – das ist die äußerst positive Bilanz des Blutspendetermins, den das Deutsche Rote Kreuz Ende vergangener Woche gemeinsam mit den Supporters Karlsruhe und dem KSC organisiert hatte. Fast jeder zweite Spender war zum ersten Mal in seinem Leben angetreten, um anderen mit seinem Blut zu helfen.

Üblicherweise liegt die Zahl der Erstspender bei solche einem Termin ungefähr bei 20 Personen. Viele "Neulinge" waren aber dem Aufruf der Supporters und des KSC gefolgt. Auch drei Mitarbeiter des Roten Kreuzes haben ihre Ängste überwunden und die Seiten gewechselt. Auf einem Feldbett liegend, die Hand des DRK-Vorsitzenden Kurt Bickel als stärkende Begleitung haltend spürte keiner das Einführen der oft „gefürchteten“ Nadel.

 

Ab diesem Augenblick fiel von den meisten jungen Blutspendern die Anspannung weg. Stellte man den Erstspendern die Frage nach der Motivation zu diesem ersten freiwilligen Engagement, so bekam man überwiegend die Antwort, dass man das schon immer einmal machen wollte. Die Ankündigung über den KSC, die Supporters und das KSC-Clubhaus, sowie die Anwesenheit der Fußballprofis Christian Eichner und Michael Mutzel, haben den letzten Anstoß gegeben nun den ersten Schritt von hoffentlich vielen zu tun. Neben den Erstspendern traf man vor Ort auch viele „alte Hasen“ in Sachen  Blutspende – beispielsweise den ehemaligen Geschäftsführer der IHK, Eike Brüggemann,. Er leistete auf dem KSC seine 109. Blutspende.

 

Mit dieser Blutspende-Aktion beweisen die KSC-Fans ein weiteres Mal ihr positives soziales Engagement. Begeisterungsfähigkeit, Engagement für eine Gemeinschaft, Organisationsfähigkeit und das positive Denken, dessen Fehlen in der Gesellschaft oft beklagt wird, wurde hier voll zum Einsatz gebracht. Insgesamt waren 112 hilfsbereite Menschen zur Blutspende erschienen.

 

Dass diese Blutspende so erfolgreich wird, haben sich die Ideengeber, KSC-Präsident Hubert H. Raase und der DRK-Vorsitzende Kurt Bickel insgeheim gewünscht. Mit der Schützenhilfe von Michael Mutzel und Christian Eichner, der selbst einmal als Zivildienstleistender beim Deutschen Roten Kreuz in der Abteilung Essen auf Rädern tätig war, können alle auf einen erfolgreichen Blutspendetermin zurückblicken, der im nächsten Jahr wiederholt werden soll.


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