4:1-Heimsieg gegen die Arminia
Am 29. Spieltag empfing der Karlsruher SC die Arminia aus Bielefeld. Den 4:1-Heimsieg gibt es im Spielbericht zum Nachlesen.

Christian Eichners Taktik
Der Cheftrainer des KSC entschied sich bei der heutigen Partie für zwei Änderungen in der Startelf, blieb der Grundformation 5-3-2 dabei aber treu. Neben Nicolai Rapp, der nach abgesessener Gelbsperre wieder mitwirken durfte, rückte auch Sebastian Jung für den erkrankten Rafael Pinto Pedrosa in die erste Elf der Badener. Andreas Müller rotierte dafür wieder auf die Ersatzbank. Auch auf Leon Opitz musste Christian Eichner am Freitagabend verzichten, der genau wie Pinto Pedrosa krank fehlte.
Das Spiel in der Zusammenfassung
Ping-Pong im Karlsruher Strafraum
Trotz fulminanter Unterstützung von den Rängen, brauchte die Partie einige Minuten um in Schwung zu kommen. Der erste Abschluss unseres KSC gehörte Fabian Schleusener. Nach einer Verlagerung auf die rechte Seite fand Sebastian Jungs Flanke den Stürmer im Strafraum, der die Kugel jedoch nicht entscheidend aufs Tor bringen konnte (9.). Kurz darauf waren es jedoch die Gäste, die in Führung gingen. Nach einem langen Einwurf von Grodowski geriet der Ball über Umwege zu Routinier Robin Knoche, der das Leder mit Hilfe des Innenpfostens an Hans Christian Bernat vorbei spitzeln konnte (12.).
Die schnelle Antwort
Die Karlsruher Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Wieder schleuderten die Bielefelder einen langen Einwurf in den Karlsruher Sechzehner, der diesmal aber postwendend zurückkam. Wanitzeks perfekt temperierter Steckpass in die Tiefe fand den pfeilschnellen Louey Ben Farhat hinter der letzten Kette der Arminia. Der tunesische Nationalspieler blieb vor DSC-Schlussmann Kersken eiskalt und verwandelte zum Ausgleich (18.). Wenig später war es erneut Ben Farhat mit dem nächsten Abschluss für die Hausherren. Ähnlich wie bei seinem Ausgleichstreffer wurde der KSC-Shootingstar mit einem langen Ball hinter die Kette in Szene gesetzt, sein Schuss konnte jedoch vom abtauchenden Kersken pariert werden (19.).
Bielefeld mit Feldüberlegenheit
In der Folge flachte die Partie wieder etwas ab, wobei das Spielgerät hauptsächlich in den Reihen des Aufsteigers aus Bielefeld kreiste. Besonders nach ruhenden Bällen konnte das Team von Mitch Kniat immer wieder Akzente setzen. So auch in der 35. Spielminute als Semir Telalovic nach Eckball von Marius Wörl im Strafraum an den Ball kam. Sein Abschluss konnte allerdings noch geblockt werden. Somit ging es nach den ersten 45 Minuten mit einem 1:1 in die Kabinen.
Erste Annäherung
Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs spielte sich das Spielgeschehen meist in der Karlsruher Hälfte ab. In der 52. Minute zeigte sich der KSC erstmals in Hälfte zwei gefährlich vor dem Bielefelder Kasten. Nach einer Ecke von Kapitän Marvin Wanitzek stieg Abwehrchef Marcel Franke am höchsten. Sein Kopfball segelte nur knapp über das Tor der Ostwestfalen.
Per Volley zur Führung
In der 62. Spielminute drehte die Elf von Christian Eichner die Partie. Nach einer Karlsruher Ecke konnte eine Halbfeldflanke von Stephan Ambrosius nur unzureichend geklärt werden und Christoph Kobald setzte das Leder anschließend sehenswert per Direktabnahme in die Maschen. Mit Wut im Bauch liefen die Arminen in der Folge das Karlsruher Tor an. Ihre Torversuche konnten jedoch weitestgehend von der sicher stehenden Karlsruher Defensive entschärft werden.
Eiskalter KSC erhöht
In der Schlussviertelstunde schlug unser KSC erneut zu. Nach einem langen Freistoß auf den kurzen Pfosten von Marvin Wanitzek spitzelte Fabian Schleusener die Kugel an Kersken vorbei und über die Torlinie (77.). Kurz vor Ende der regulären Spielzeit konnten unsere Badener mit einem weiteren Treffer der Partie den Deckel aufsetzen. Erneut war es der genial aufspielende Kapitän Wanitzek, der einen Steckpass auf den eingewechselten Shio Fukuda spielte. Der junge Japaner fackelte nicht lange und setzte das Leder mit einem satten Schuss ins linke untere Eck des Bielefelder Tores. Dank einer überragenden zweiten Hälfte konnten unsere Blau-Weißen somit einen schlussendlich verdienten Heimsieg feiern.
Fazit & Ausblick
Nach 90 Minuten konnte die Elf von Christian Eichner einen 4:1-Heimsieg über Arminia Bielefeld feiern. Aufgrund einer starken zweiten Halbzeit und eines großartigen Marvin Wanitzeks geht der Sieg schlussendlich in Ordnung. Die Arminia schlug sich lange tapfer und war vor allem im ersten Durchgang die aktivere Mannschaft. Am kommenden Spieltag geht es für unsere Jungs nach Elversberg.
Die Daten zur Partie
KSC: Bernat – Jung, Ambrosius, Franke, Kobald, Herold (59. Förster) – Burnic, Rapp (84. Kwon), Wanitzek – Schleusener (84. Müller), Ben Farhat (76. Fukuda)
Bielefeld: Kersken – Lannert (62. Hagmann), Knoche, Bauer, Sicker – Russo, Corboz, Wörl (83. Young) – Momuluh (75. Sarenren Bazee), Telalovic (75. Uldrikis), Grodowski (62. Rochelt)
Ergebnis: 4:1
Tore: Ben Farhat (19.), Kobald (62.), Schleusener (77.), Fukuda (89.) | Knoche (12.)
Gelbe Karten: Kobald (45.+1), Rapp (74.) | Knoche (83.)
Schiedsrichter: Florian Lechner
Zuschauende: 31.921 (Heim: 29.620 (ausverkauft), Gast: 2.301)
Ort: BBBank Wildpark











