Mit hoher Effizienz zum "Angstgegner" - KSC zu Gast in Aue
Zumindest in einem statistischen Gesichtspunkt sind wir aktuell Tabellenführer - in welchem das ist und was es sonst noch für Zahlenspiele rund um unser Spiel beim FC Erzgebirge Aue heute Abend gibt, lest ihr bei unseren "Daten & Fakten".

Von Karlsruhe lernen heißt Effizienz lernen
Geht es nach der Qualität der Chancen, müssten Aue und wir eigentlich ähnlich viele Tore erzielt haben: Der xGoals-Wert (ein Wert, wie hoch die Wahrscheinlichkeit war, dass der Ball von diesem Punkt aus im Tor landet) ist bei beiden ähnlich. Die Badener haben dennoch satte 19 Tore mehr geschossen als Aue! Karlsruhe ist in Sachen Abschlusseffizienz die Nummer 1 der 2. Bundesliga, Aue liegt auf Rang 17.
Aufholerqualitäten
Karlsruhe bewies zuletzt mal wieder Nehmerqualitäten: Das 1:1 gegen Regensburg war schon das neunte Spiel in dieser Saison, in dem der KSC nach Rückstand gepunktet hat – so oft schaffte das kein anderes Team! Allein sechsmal gelang den Badenern das in den letzten zehn Partien.
Heise ist Hofmanns Torbutler
Es war mal wieder Philipp Hofmann, der den KSC gegen Regensburg mit seinem 14. Saisontor rettete. In 89 Zweitliga-Spielen für Karlsruhe hat Hofmann 44 Tore erzielt, im Schnitt in jedem zweiten Spiel eins! Inklusive der aktuellen Saison erzielte er in jeder der letzten drei Zweitliga-Spielzeiten mindestens 13 Tore, das kann ansonsten nur Marvin Ducksch vorweisen. Für Hofmann aufgelegt hat zuletzt wie so oft Philip Heise, der bei fünf seiner neun Torvorlagen 2021/22 für Hofmann servierte.
Viele Tore nach Ecken
Einzig Regensburg (acht) hat nach Eckbällen mehr Treffer erzielt als wir (sieben).
Auer Siegesserie gegen die Badener
Aue feierte in der 2. Bundesliga gegen keine Mannschaft mehr Siege als gegen den KSC (zehn, wie gegen St. Pauli). Die Veilchen haben nur eins der letzten acht Pflichtspiele gegen die Badener verloren und zu Hause sogar sechsmal in Folge gegen Karlsruhe gewonnen. In zwölf Heimspielen gegen den KSC kassierte Aue nur eine Niederlage (acht Siege, drei Remis) und die liegt elf Jahre zurück. Beim 0:2 im August 2011 standen Martin Männel und Jan Hochscheidt auch schon für den FCE auf dem Platz.












