Spielbericht #AUEKSC

Lorenz überragt bei KSC-Sieg im Erzgebirge

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In einer umkämpften Zweitligapartie waren es zwei starke Einzelaktionen von Hofmann, Wanitzek und Lorenz, die dem KSC einen wichtigen Auswärtssieg bescherten. Am Ende endet das Spiel deutlich unser Rot-Gelben mit  0:3 (0:0).

Christian Eichners Taktik:

Der KSC startete mit der nahezu selben Startelf wie beim vergangenen Heimspiel gegen den Jahn aus Regensburg. Im gewohnten 4-3-3-System durfte erneut Daniel Gordon an der Seite von Daniel O’Shaughnessy in der Innenverteidigung beginnen. Auch die drei Mittelfeldakteure Tim Breithaupt, Marvin Wanitzek und Kapitän Jerôme Gondorf durften wieder gemeinsam auflaufen. Die einzig nominelle Änderung nahm Christian Eichner in der Offensive vor. Für Fabian Schleusener schickte er Lucas Cueto auf dem linken Flügel in die Partie.

Unsere Zahl des Spiels: 3

Ganze drei Scorerpunkte sammelte Marc Lorenz nach seiner Einwechslung zur Halbzeit. Mit zwei Vorlagen und einem Treffer ebnete er den Weg zum Auswärtsdreier für den KSC.

Das Spiel in der Zusammenfassung:

Abtasten zu Beginn im Erzgebirgsstadion

Die Zweitligapartie begann ruhiger, da keine der beiden Mannschaften zu Beginn ins Risiko gehen wollte. Durch frühes Pressing setzten die Karlsruher den FC Erzgebirge Aue zwar früh unter Druck, konnten sich allerdings keine klaren Abschlüsse erarbeiten. Erstmals gefährlich wurde es vor dem Auer Tor, als Cueto den Ball antrieb, das Getümmel im Strafraum allerdings zu keiner Großchance für den KSC wurde (2.). Daraufhin verlagerten die Gastgeber das Spielgeschehen immer mehr in die Hälfte der Karlsruher. Auf einen harmlosen Abschluss von Ex-Karlsruher Nazarov (11.) folgte die erste gute Gelegenheit für die Veilchen. Marius Gersbeck reagierte gegen den freistehenden Kühn überragend und verhinderte den Rückstand (14.). Weitere Schüsse von Kühn (23.) und Owusu (25.) wurden geblockt und flogen über das Gehäuse von Gersbeck.

Mehr Kontrolle vor der Pause

Nach etwa einer halben Stunde gelang es dem KSC zunehmend die Auer vom eigenen Tor fernzuhalten. Große Torgefahr konnten unsere Jungs zwar nicht kreieren, näherten sich aber zunehmend dem Tor von Philipp Klewin an. Eine Flanke von Philipp Heise geriet zu weit (33.) und ein Fernschuss von Ricardo van Rhijn war zu hoch angesetzt (34.). Vor der Pause war es immer ein Bein der Veilchen, das im sich rechtzeitig in den Weg stellte. Somit wurden die Schüsse von Cueto (37.) und Tim Breithaupt (45.) rechtzeitig geblockt und konnten für keine Torgefahr sorgen.

Joker Lorenz mit Doppelvorlage

Zur Pause reagierte Christian Eichner mit einem Doppelwechsel. Wie zuletzt gegen Regensburg kamen auf beiden Flügelpositionen frische Kräfte. Fabio Kaufmann kam für Benjamin Goller auf der rechten Außenbahn und Marc Lorenz ersetzte Lucas Cueto auf links - das zahlte sich wenig später schon aus. Eine Flanke von Lorenz wurde im Auer Strafraum von „Hofi“ festgemacht. Unsere Nummer 33 suchte sich die linke untere Ecke aus und schob das Leder souverän über die Linie zur 1:0-Führung für den KSC (54.)! Als Aue es nicht schaffte auf den Rückstand zu reagieren, waren es erneut die Karlsruher, die jubeln durften. Wieder bereitete Lorenz vor und fand Wanitzek an der Strafraumecke. Der nahm die Murmel direkt und schlenzte den Ball in Richtung langes Eck, wo er im Knick einschlug – Traumtor und das 2:0 für den KSC (67.).

Lorenz sorgt selbst für den Endstand

Der Mann des Abends Marc Lorenz war es selbst, der in der 85. Minute für den 0:3-Endstand sorgte. Nach einem Pass von Breithaupt rannte der eingewechselte Lorenz allein auf das Tor der Gastgeber zu und schweißte das Leder rechts oben in den Winkel.

Fazit und Ausblick:

Der KSC kämpfte sich nach einer schwachen Anfangsphase ins Spiel und gewann schlussendlich verdient beim FC Erzgebirge Aue. Eichner bewies ein glückliches Händchen, indem er Marc Lorenz für die zweite Halbzeit einwechselte, der dann den Weg zum Auswärtssieg ebnete.

Trotz der Länderspielpause gibt es in der nächsten Woche Fußball im BBBank-Wildpark zu sehen. In einem Benefizspiel treffen die Jungs von Christian Eichner auf den FC Basel. Anpfiff ist am Donnerstag, den 24.03.2022 um 18.00 Uhr.

Die Übersicht:

Karlsruher SC:
Gersbeck – Heise, O‘ Shaughnessy (75. Kobald), Gordon, van Rhijn – Gondorf, Breithaupt, Wanitzek (88. Batmaz) – Cueto (46. Lorenz), Hofmann (88. Schleusener), Goller (46. Kaufmann)
Bank: Kuster (Tor), Jakob, Irorere, Theisinger

FC Erzgebirge Aue:
Klewin – Barylla, Cacutalua, Gonther, Strauß – Fandrich, Schreck (83. Majetschak) – Zolinski (69. George), Nazarov (69. Jonjic), Kühn (83. Baumgart) – Owusu (69. Hochscheidt)
Bank: Männel (Tor), Bussmann, Carlson, Riese

Tore: 0:1 Hofmann (54.), 0:2 Wanitzek (67.), 0:3 Lorenz (85.)
Gelbe Karten: Breithaupt (28.), Gondorf (45.+2), O’Shaughnessy (51.), Lorenz (86.) – Hochscheidt (82.)
Ort: Erzgebirgsstadion (Aue-Bad Schlema)
Zuschauer: 6619 Zuschauer
Schiedsrichter: Patrick Alt (Illingen)


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