Kauczinski: "Wollen alles dafür tun, mit Braunschweig gleichzuziehen"
Der KSC hat vor dem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig (Samstag, 13.00 Uhr / Wildparkstadion) die 32-Zähler-Marke fest im Blick. Mit einem Sieg morgen würde man in der Tabelle mit den Niedersachsen gleichziehen.

Von David Ruf
"Wir wollen die drei Punkte morgen holen und dafür werden wir alles tun", versprach Cheftrainer Markus Kauczinski am Freitag. "Dabei wollen wir auch spielerisch überzeugen. Ich weiß, dass wir das bei unserem Sieg in Duisburg nicht komplett gemacht haben, aber gegen Braunschweig werden wir versuchen, beides hinzubekommen."
Mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen im neuen Jahr sieht Kauczinski sein Team "auf einem guten Weg". "Ich habe viele gute Dinge und gute Ansätze gesehen. Jetzt heißt es, den nächsten Schritt zu gehen, nochmal etwas draufzupacken, im Spiel nach vorne Situationen besser zu erkennen. Wenn wir das tun, werden wir auch wieder mehr Chancen herausspielen."
Lehren aus dem Hinspiel gezogen
"Ich denke schon, dass wir etwas gutzumachen haben", erklärte Kauczinski mit Blick auf die 0:6-Niederlage im Hinspiel. Die Partie beschäftige zwar niemanden im Team mehr großartig, vielmehr habe man aus dem Spiel seine Lehren gezogen. "Das war sicher ein Tiefschlag, aber wir sind danach wieder aufgestanden und haben uns rangekämpft. Jetzt sind wir nur noch drei Punkte von Braunschweig entfernt. Damals hätte sicher niemand gedacht, dass das ein halbes Jahr später der Fall sein wird."
Gordon kehrt zurück
Gute Nachrichten gibt es von Daniel Gordon. Der Innenverteidiger ist nach seiner Verletzung wieder fit und konnte in dieser Woche bereits wieder trainieren. Ob Gordon zum Kader gehören wird, soll sich laut Kauczinski kurzfristig entscheiden.
Weiterhin verzichten muss der Chefcoach, der am Samstag seinen 46. Geburtstag feiert, auf die verletzten Matthias Bader, Dennis Kempe, Florian Stritzel und Bjarne Thoelke. Tim Fahrenholz vom KSC II hat sich im letzten Spiel der Oberliga-Reserve eine Muskelverletzung zugezogen und fehlt deshalb ebenfalls im Übungsbetrieb.
Valentini und Yamada erneut von Beginn an
Enrico Valentini und Hiroki Yamada werden auch am Samstag zur Anfangsformation gehören, darauf legte sich ihr Coach bereits im Vorfeld fest. "Enrico hat in Duisburg insgesamt ein gutes Spiel und es in beide Richtungen gut gemacht. Zudem hat er ein Tor vorbereitet."
Im Mittelfeld setzt Kauczinski weiterhin auf den Japaner Yamada. "Hiroki hat es in Duisburg ordentlich gemacht, er hat sich gut bewegt und viele gute Defensivaktionen gehabt. Jetzt braucht er seinen Rhytmus und den bekommt man nur über Spiele. Da bin ich total optimistisch, weil er in jedem Training besser wird und einfach ein Vollprofi ist. Ich weiß, dass er bald der Alte sein wird.











