Kauczinski bastelt am Personal-Puzzle

Vorberichte 13/14

Voller Zuversicht reise sein Team zum Spiel beim Tabellenvierten 1. FC Kaiserslautern (Sonntag, 13.30 Uhr / Fritz-Walter-Stadion), bekannte Markus Kauczinksi am Freitag. Unterdessen bastelt der Chefcoach des KSC noch am Personal-Puzzle für diese Partie.

Von David Ruf
Bei fünf Bausteinen grübelt Kauczinski noch, konkret handelt es sich dabei um die Besetzung der linken Abwehr- und Mittelfeldseite, der zweiten Sechser-Position und der beiden Positionen im Angriff der Badener.

Auf der linken Abwehrseite hat Kauczinski erneut die Wahl zwischen Dennis Kempe und Michael Vitzthum, der beim 3:2-Erfolg der deutschen U21-Nationalelf gegen die Färöer Inseln am Dienstag 90 Minuten durchspielte.

Während Reinhold Yabo (Kauczinski: "Er hat bislang am konstantesten gespielt") gesetzt ist, kämpfen Dominic Peitz und Silvano Varnhagen um die zweite Position im defensiven Mittelfeld. Varnhagen wisse mit taktischem Geschick zu überzeugen, für Peitz könne dessen Größe und Zweikampfverhalten gegen robuste Pfälzer eine Rolle spielen, so Kauczinski.

Im Mittelfeld dürfte Manuel Torres erneut auf der rechten Seite zum Einsatz kommen, hinter einem Einsatz von Selcuk Alibaz steht indessen noch ein Fragezeichen. Alibaz trainierte nach zehntägiger Pause wegen Adduktorenproblemen am Donnerstag erstmals wieder mit dem Mannschaft. "Wir müssen abwarten, wie schnell er wieder auf Betriebstemperatur kommt", so Kauczinski zu einem möglichen Einsatz des Türken.

Im Angriff deutet sich Kontinuität an, so dürfte Dimitrij Nazarov an alter Wirkungsstätte und wie bereits vor zwei Wochen im Heimspiel gegen Köln gemeinsam mit Koen van der Biezen das Sturmduo des KSC bilden. Allerdings seien auch Rouwen Hennings und Ilian Micanski immer ein Thema, so Kauczinski.

Unabhängig von der personellen Konstellation auf dem Feld reise der KSC mit Selbstvertrauen nach Kaiserslautern. "Das ist eine schöne Aufgabe für unsere jungen Spieler." Dass sein Team lediglich eins der letzten sieben Spiele gewinnen konnte, beunruhigt den Cheftrainer nicht. "Uns war klar, dass solche Phasen kommen können, da wir nicht die Top-Mannschaft sind." Das richtig zusammengesetzte Personal-Puzzle soll nun für einen Überraschungs-Erfolg auf dem Betzenberg sorgen.


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