Gala-Auftritt zum Jahresende
Der KSC hat sein Fußballjahr 2014 zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht und sich vor heimischer Kulisse im Wildparkstadion mit einem überzeugenden 4:1 (2:0)-Erfolg über den FSV Frankfurt in die Winterpause verabschiedet. Mit 33 Punkten kletterten die Blau-Weißen auf den zweiten Tabellenplatz.

Aus dem Wildpark berichtet Matthias Hahn
Im letzten Heimspiel des Jahres veränderte Markus Kauczinski seine Mannschaft auf zwei Positionen. Manuel Gulde durfte in der Innenverteidigung an Stelle des verletzten Jan Mauersberger ran und Dimitrij Nazarov kehrte für Ilian Micanski zurück in die Anfangsformation.
Trotz des bescheidenen Wetters fanden die Blau-Weißen schnell in die Partie und kamen bereits nach fünf Minuten zu einer ersten Tormöglichkeit. Nach einem scharf hereingebrachten Freistoß von Enrico Valentini verpassten Daniel Gordon und Manuel Gulde im Fünfmeterraum nur knapp. In der 11. Minute war es Rouwen Hennings, der aus halblinker Position ebenfalls für Gefahr sorgte. Während sich die Möhlmann-Elf tief in die eigene Hälfte zurückzog, erarbeitete sich der KSC-Express fast im Minutentakt beste Chancen. In der 14. Minute hätte Rouwen Hennings beinahe sein viertes Saisontor erzielt. Nach einer Flanke von Manuel Torres kam der Angreifer im Strafraum an den Ball und lenkte diesen aufs Tor, doch Patric Klandt hatte aufgepasst. Zwei Minuten später war der FSV-Schlussmann dann machtlos und Hennings hatte endlich Grund zum Jubeln. Nach einem Pass von Jonas Meffert stellte er seine gute Schusstechnik unter Beweis und beförderte den Ball von halblinks aus etwa 18 Metern zum 1:0 in die Maschen. In der 20. Minute bescherten die Hausherren ihren Fans das 2:0. Nach einem Gäste-Freistoß schaltete der KSC blitzschnell um und konterte über Torres, der alleine auf den weit herausgeeilten Klandt zustürmte. Dieser behielt im Duell mit Torres zunächst die Überhand, musste sich dann aber gegen Reinhold Yabo geschlagen geben, der den Ball aus etwa 20 Metern nur noch ins leere Tor einschieben musste. Die Frankfurter hatten dem Karlsruher Powerplay nichts entgegenzusetzen und mussten ihrem Torhüter dankbar sein, dass dieser mit zahlreichen Paraden einen höheren Pausenrückstand zu verhindern wusste. In der 39. Minute kam dann auch noch Glück hinzu, denn nach einem Schuss von Yabo sprang der Ball gegen den linken Pfosten.
Auch in der zweiten Hälfte knüpfte die Kauczinski-Elf an die hervorragende Leistung in der ersten Hälfte an. Das 3:0 ließ daher nicht lange auf sich warten. Erneut lautete der Torschütze Hennings, der sich auf der linken Seite nach einem Rückpass von Beugelsdijk auf Klandt gegen diesen durchsetzte, um den Ball dann völlig unbedrängt im FSV-Gehäuse unterzubringen. Damit war die Partie für die Hessen natürlich gelaufen und der KSC hatte nun leichtes Spiel. In der 65. Minute wurde Hennings im Strafraum mit unfairen Mitteln zu Fall gebracht, der Unparteiische Michael Weiner entschied sofort auf Foulelfmeter. Dimitrij Nazarov stellte sich dieser Verantwortung, verwandelte souverän zum 4:0 und versetzte die KSC-Fans auf den Rängen einmal mehr in Freudentänze. Aus heiterem Himmel fiel in der 73. Minute das 4:1. Nach einem Gästeangriff über die rechte Außenbahn war die KSC-Hintermannschaft kurzzeitig nicht ganz im Bilde, sodass Mohamed Amine Aoudia relativ unbedrängt und unhaltbar für Dirk Orlishausen ins rechte Eck einköpfen konnte. Zu mehr sollte es für die Frankfurter jedoch nicht reichen. Stattdessen bemühten sich die Blau-Weißen um die Verbesserung des Torverhältnisses. So fehlten Yabo bei seinem Schlenzer vom Strafraumeck nur die berühmten Zentimeter.











