KSC fiebert Pflichtspiel-Auftakt entgegen

Vorberichte 14/15

51 Tage nach dem 4:1-Heimsieg gegen den FSV Frankfurt startet der KSC mit dem Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf (Sonntag, 13.30 Uhr) ins Fußballjahr 2015. "Alle fiebern drauf, dass es wieder losgeht", sagte Cheftrainer Markus Kauczinski am Freitag.

Von David Ruf
"Wir haben die Vorbereitung gut gemeistert und haben einen guten Eindruck hinterlassen, so dass wir auch wirklich optistisch ins Rennen gehen können", so Kauczinski weiter. "Ich hoffe darauf, dass wir dort weitermachen können, wo wir im Dezember gegen Frankfurt aufgehört haben."

Doch auch die Fortuna habe eine ähnlich gute Vorbereitung hinter sich, erklärte Kauczinski. "Deshalb glaube ich, dass wir uns auf ein intensives, sehr spannendes und sehr aufregendes Spiel freuen dürfen. Ich freue mich jedenfalls, dass es direkt mit einem solchen Kracher losgeht." Grund zum Optimismus darf Kauczinski jedenfalls haben: In den letzten drei Duellen beider Teams holten die Karlsruher sieben Zähler.

Enger Konkurrenzkampf um die Startelf-Plätze
Nur wenige Tendenzen gibt es im Hinblick auf die Startelf am Sonntag, nahezu alle Plätze sind im Training derzeit noch heiß umkämpft. Lediglich der verletzte Sascha Traut fällt definitiv aus, ein kleines Fragezeichen steht noch hinter möglichen Einsätzen von Daniel Gordon und Gaétan Krebs. Innenverteidiger Gordon kämpft mit einem leichten Infekt und absolvierte am Freitag nur einen Teil des Trainings. Mittelfeldmann Krebs konnte trotz leichter Rückenprobleme die gesamte Übungseinheit mitmachen.

Besonders enge Duelle gibt es auf der linken Abwehrseite und um die Position im zentralen Mittelfeld. Links hinten konkurrieren Dennis Kempe und Philipp Max um den Platz in der Anfangsformation. "Philipp hat eine sehr gute Vorbereitung absolviert, während Dennis etwas Zeit gebraucht hat. Dafür hat Dennis gerade im körperlichen Bereich Fähigkeiten, was möglicherweise bei Standards mal ein Thema ist. Beide brennen auf ihren Einsatz, am Ende wird es eine enge Entscheidung", so Kauczinski.

Ähnlich eng ist das Duell zwischen Dimitrij Nazarov und Hiroki Yamada um die Zehnerposition. Abhängig davon, wer das Rennen macht, ist auch die Besetzung der linken Mittelfeldseite. Yamada könnte ebenso linksaußen ran, würde dann aber Ylli Sallahi verdrängen. Der Neuzugang hat sich nach eigenen Worten gut eingelebt in Karlsruhe und nach Meinung seines Trainers "sicher für 60, 70 Minuten oder sogar noch länger Luft".

Kauczinski: Spiel hat keine besondere Bedeutung
Eine besondere Bedeutung wollte Kauczinski der Partie am Freitag unterdessen nicht beimessen. "Letztlich ist es ein Spiel, in dem es auf Kleinigkeiten ankommen und in dem es heiß hergehen wird", erklärte der 44-jährige. "Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft alles reinhauen wird. Das ist entscheidend."


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