Frauen unterliegen Freiburg

Am vierten Spieltag der Regionalliga Süd waren unsere KSC-Frauen bei der U20 des SC Freiburg zu Gast. Im Möslestadion erwischten die Gastgeberinnen den deutlich besseren Start und stellten die Blau-Weißen von Beginn an vor Probleme.
Die Freiburgerinnen starteten mit viel Tempo und Entschlossenheit in das Baden-Derby. Unser KSC war häufig einen Schritt zu spät und fand nur schwer Zugriff auf die Partie. In der 8. Minute kam eine Freiburgerin an der Torauslinie zu Fall. Die Schiedsrichterin entschied auf Foulelfmeter. Emilia Maria Grund trat an und brachte die Gastgeberinnen vom Punkt in Führung.
Auch danach fanden die Karlsruherinnen nicht in die gewohnten Abläufe. Zu viele individuelle Fehler, fehlender Zugriff in den Zweikämpfen und mangelnde Konsequenz vor dem gegnerischen Tor prägten die erste Hälfte. Freiburg blieb dagegen gefährlich und erhöhte in der 43. Minute auf 2:0.
Zur Pause reagierte das Trainerteam mit zwei Wechseln. Laureen Deckenbach ersetzte Pia Nagel, Neele Beck kam für Norina Michelfelder. Gleichzeitig wurde das Pressing angepasst. Die Veränderungen zeigten zunächst Wirkung: Unsere KSC-Frauen fanden besser in die Partie und hatten kurz nach Wiederanpfiff den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Die Chance zum 2:1 blieb jedoch ungenutzt.
In der 67. Minute wechselte der KSC erneut doppelt. Nele Villing kam für Nanoka Iriguchi, Paulina Rothenberger ersetzte Tamina Steiner. Noch in derselben Minute nutzten die Freiburgerinnen ein schlechtes Karlsruher Stellungsspiel konsequent aus. Nora Scherer traf zum 3:0 und erhöhte in der 70. Minute mit ihrem zweiten Treffer auf 4:0.
Nach dem Freiburger Doppelschlag gelang es den Blau-Weißen nicht mehr, die Partie noch einmal zu stabilisieren. In der 76. Minute erhöhte Freiburg auf 5:0. Wenig später kam Saphira Höne für Cora Obenson ins Spiel.
In der Nachspielzeit setzte unser KSC noch einen sehenswerten Schlusspunkt. In der 90.+3. Minute trat Paulina Rothenberger zu einem direkten Freistoß an und jagte den Ball unter die Latte zum 5:1-Endstand.
Cheftrainer Christopher Holzer ordnete die Partie nach Abpfiff ein: „Wir hatten in der Anfangsviertelstunde Probleme, den Zugriff so zu bekommen, wie wir ihn wollten, und haben zu passiv agiert. Gleichzeitig hatten wir mit Freiburg eine extrem spielstarke Mannschaft vor uns, die uns das Leben schwer gemacht hat. In der Halbzeit haben wir das Pressing verändert und an ein, zwei Stellschrauben gedreht. Danach waren wir deutlich besser in der Partie und hatten kurz nach der Halbzeit das 2:1 auf dem Fuß. Das hätte das Momentum noch einmal auf unsere Seite ziehen können. Aber es sollte heute einfach nicht sein.“
Unter dem Strich war es für unsere KSC-Frauen an diesem Nachmittag in vielen Bereichen zu wenig. Nun gilt es, den gebrauchten Tag abzuhaken und den Blick auf die nächste Aufgabe zu richten: Am kommenden Wochenende wartet in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals mit Eintracht Frankfurt der nächste Gegner. Anstoß ist am 27. September um 14:00 Uhr im Badenia-Stadion.











