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Überzeugender Heimauftritt im Carl-Kaufmann-Stadion

KSC-Frauen feiern 5:0-Heimsieg gegen Kickers Offenbach

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Am 9. Spieltag der Regionalliga Süd empfingen unsere KSC-Frauen am Sonntagnachmittag Kickers Offenbach im Carl-Kaufmann-Stadion. Gegen den erfahrenen OFC entwickelte sich zunächst eine intensive Partie, die die Blau-Weißen mit zunehmender Spielzeit immer mehr auf ihre Seite zogen und am Ende deutlich mit 5:0 für sich entschieden. Mit nun 20 Punkten behauptet die Holzer-Elf den zweiten Tabellenplatz.

KSC Frauen bejubeln Tor

Bereits in den Anfangsminuten zeichnete sich eine intensive Partie ab. Offenbach verlangte unseren KSC-Frauen vor allem im ersten Durchgang einiges ab, während sich auch auf Karlsruher Seite früh die ersten Möglichkeiten ergaben. In der 21. Minute lag der Ball erstmals im Gästetor: Melissa Zweigner traf per Kopf, stand beim Zuspiel allerdings im Abseits, sodass der Treffer keine Anerkennung fand. Die Blau-Weißen blieben dran und konnten sich wenig später für ihren Aufwand belohnen. Nach einem Angriff über die linke Seite kam Zweigner aus halblinker Position zum Abschluss und platzierte den Ball in der 33. Minute zur 1:0-Führung im rechten Eck. Auch danach blieb der Zug zum Tor bestehen. Mia Rodach setzte einen Kopfball in der 36. Minute nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Gleichzeitig blieb Offenbach im Spiel und forderte die Karlsruher Defensive weiterhin. Kurz vor dem Pausenpfiff folgte schließlich der zweite Treffer. Nach einem Foulspiel im Strafraum zeigte die Schiedsrichterin auf den Punkt. Zweigner übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zum 2:0. Mit ihrem Doppelpack sorgte unsere Nummer zehn für die verdiente Pausenführung.

KSC legt nach dem Seitenwechsel nach

Auch nach Wiederanpfiff hielten unsere Blau-Weißen den Druck aufrecht. Zweigner scheiterte zunächst noch an der Offenbacher Torhüterin, ehe Mathilda Dillmann in der 60. Minute zur Stelle war und per Kopf auf 3:0 erhöhte. Nur wenige Minuten später folgte bereits der nächste Treffer. Nach einer Ecke wurde es unübersichtlich vor dem Offenbacher Tor, Pia Nagel reagierte am schnellsten und stellte in der 63. Minute auf 4:0. Mit der deutlichen Führung im Rücken nutzte Cheftrainer Christopher Holzer die Schlussphase für personelle Veränderungen. Jule Hartmann ersetzte Norina Michelfelder, Tamina Steiner kam für Nanoka Iriguchi. Zudem übernahm Nele Villing für Pia Nagel, während Paulina Rothenberger die Doppelpackerin Melissa Zweigner ablöste. Auch mit den frischen Kräften blieb der Auftritt konzentriert. Der OFC suchte weiterhin den Weg nach vorne, doch die Defensive stand geschlossen und ließ auch im vierten Heimspiel der laufenden Saison keinen Gegentreffer zu. Den Schlusspunkt setzte schließlich Cora Obenson, die kurz vor dem Ende zum 5:0 traf und damit einen sehr gelungenen Heimauftritt abrundete.

Als Kollektiv zum nächsten Heimsieg

Nach 90 Minuten stand damit der sechste Saisonsieg fest. Gerade in den anspruchsvolleren Phasen des ersten Durchgangs zeigte sich die Mannschaft geschlossen, fand die passenden Lösungen und belohnte sich zu den richtigen Zeitpunkten mit den Treffern.

Das hob auch Cheftrainer Christopher Holzer nach dem Schlusspfiff hervor: „Offenbach hat uns über weite Strecken der ersten Halbzeit das Leben schwer gemacht. Da war es wichtig, dass wir als Mannschaft und als Kollektiv agiert haben, durch diese schwierigen Phasen gekommen sind und uns zum richtigen Zeitpunkt mit den entsprechenden Toren belohnt haben. Am Ende ist es ein Sieg, der auch in der Höhe verdient ist.“

Besonders bemerkenswert: Mit Laureen Deckenbach, Selina Häfele und Emily Evels fielen am Spieltag gleich drei Spielerinnen krankheitsbedingt aus. Dass die Holzer-Elf diese kurzfristigen Ausfälle geschlossen auffangen konnte, unterstrich einmal mehr die Breite des Kaders. Auch Holzer hob diesen Aspekt hervor: „Ein großes Kompliment an die Mannschaft, wie sie die Ausfälle kompensiert hat. Das zeigt, dass wir von eins bis 23 eine Mannschaft haben, auf die wir bauen und der wir vertrauen können.“

Auch die bisherige Heimbilanz im Carl-Kaufmann-Stadion kann sich sehen lassen: Vier Spiele, zwölf Punkte und 16:0 Tore. Für Holzer steckt hinter diesen Zahlen vor allem die kontinuierliche Arbeit unter der Woche: „Das liest sich perfekt. Dahinter steckt aber viel Arbeit, die die Mädels Woche für Woche im Training verrichten. Dafür belohnen sie sich derzeit sehr gut.“ Mit nun 20 Punkten aus neun Ligaspielen behaupten unsere KSC-Frauen den zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga Süd und bleiben damit weiter in Schlagdistanz zur Spitze.

Am kommenden Sonntag, den 15. November, um 14:00 Uhr steht das letzte Auswärtsspiel der Hinrunde an. Dann sind die Blau-Weißen beim SC Dortelweil gefordert.


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