1:0-Auswärtssieg beim SC Sand II

KSC-Frauen erkämpfen sich die nächsten drei Punkte

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Am 8. Spieltag der Regionalliga Süd waren unsere KSC-Frauen am Sonntagnachmittag beim SC Sand II gefordert. Auf dem kleinen Kunstrasen entwickelte sich von Beginn an eine intensive und umkämpfte Partie. Nach einem schwierigen Start fanden unsere Blau-Weißen zunehmend besser ins Spiel und belohnten sich durch den goldenen Treffer des Tages von Melissa Zweigner mit einem 1:0-Auswärtssieg.

In der Anfangsphase fehlte zunächst der nötige Zugriff auf die Partie. Sand hielt mit hoher Intensität dagegen, während es unseren KSC-Frauen noch nicht gelang, das eigene Spiel konsequent durchzubringen.

In der 20. Minute sorgte eine strittige Szene für den ersten Aufreger. Laureen Deckenbach zog in den Strafraum und kam dort zu Fall, die Schiedsrichterin ließ jedoch weiterspielen und gab keinen Strafstoß. Die Aktion schien gleichzeitig ein Weckruf für unsere Blau-Weißen zu sein. In der Folge gelang es immer besser, Zugriff auf das Spiel zu bekommen und sich Möglichkeiten nach vorne zu erarbeiten.

Die sich bietenden Chancen blieben zunächst allerdings ungenutzt. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde es noch einmal gefährlich: Mathilda Dillmann kam über die linke Seite, zog in den Strafraum und ging ebenfalls zu Boden. Doch auch in dieser Situation blieb der Pfiff aus.

Lange Unterbrechung nach Schreckmoment

In der letzten Spielminute des ersten Durchgangs rückte der Fußball zunächst in den Hintergrund. Sands Torhüterin Jolina Petri verletzte sich ohne gegnerische Einwirkung schwer und musste lange auf dem Platz behandelt werden. Die Schiedsrichterin beendete daraufhin die erste Hälfte. Da die Behandlung auch über die reguläre Halbzeitpause hinaus andauerte, ruhte die Partie insgesamt für rund 30 Minuten. An dieser Stelle wünschen wir eine schnelle und bestmögliche Genesung.

Sand musste anschließend mit einer Feldspielerin zwischen den Pfosten weiterspielen. Nach der langen Unterbrechung brauchten auch unsere Blau-Weißen zunächst etwas Zeit, um wieder in den Rhythmus zu finden. Zwar gelang mehrfach der Weg in den gegnerischen Strafraum, im letzten Drittel fehlte zunächst jedoch (noch) die nötige Konsequenz.

Zweigner sorgt für die Führung

In der 60. Minute folgte schließlich aber die verdiente Belohnung. Alexa Seiler leitete die Szene mit einem starken Abschlag ein, Melissa Zweigner nutzte die Situation konsequent und traf zur 1:0-Führung.

Auch danach blieb die Begegnung intensiv und von zahlreichen Zweikämpfen geprägt. Sand gab sich nicht geschlagen und kam in der Schlussphase noch zu eigenen Möglichkeiten. Unsere Karlsruher Defensive hielt jedoch konzentriert dagegen und verteidigte den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff.

Nach 90 umkämpften Minuten stand damit der nächste Auswärtssieg fest. Nach anfänglichen Schwierigkeiten arbeitete sich die Mannschaft zunehmend in die Partie, nahm die hohe Intensität an und blieb auch nach der langen Unterbrechung konzentriert. Am Ende wurde der Einsatz mit drei wichtigen Punkten belohnt.

Auch Cheftrainer Christopher Holzer zeigte sich nach der Partie zufrieden: „Das war heute ein echter Arbeitssieg. Wir haben etwas gebraucht, um Zugriff auf das Spiel zu bekommen, uns dann aber immer besser in die Partie gearbeitet und viele Möglichkeiten herausgespielt. Nach der langen Unterbrechung war es nicht einfach, wieder in den Rhythmus zu finden. Umso mehr freut mich, dass die Mannschaft geduldig geblieben ist, den Kampf angenommen und sich am Ende mit drei Punkten belohnt hat.“

Mit dem fünften Saisonsieg stehen nach acht Ligaspielen nun 17 Punkte zu Buche. Damit behaupten unsere KSC-Frauen den zweiten Tabellenplatz und bleiben zwei Zähler hinter Spitzenreiter SpVgg Greuther Fürth. Die Fürtherinnen sicherten sich gegen den SC Dortelweil durch einen Treffer in der 90. Minute ebenfalls drei Punkte und verteidigen damit die Tabellenführung.

Am kommenden Wochenende ruht der Ligabetrieb. Weiter geht es am Sonntag, den 8. November, um 14:00 Uhr mit dem nächsten Heimspiel im Carl-Kaufmann-Stadion. Dann sind die Kickers Offenbach zu Gast.


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