Zweifelhafter Elfmeter lässt Aachener jubeln
Im zweiten Heimspiel des Jahres ging der KSC leer aus: Eine Woche nach der Heim Gala gegen Frankfurt unterlagen die Blau Weißen Alemannia Aachen mit 0:1. Das Tor des Tages resultierte aus einem fragwürdigen Elfmeter nach einer guten Stunde.
Von Andreas Eisinger
Im zweiten Heimspiel in Folge musste sich der KSC am Sonntag Alemannia Aachen mit 0:1 (0:0) geschlagen geben und rutscht auf einen Abstiegsplatz. Für die Gäste traf Sergio Pinto mit einem umstrittenen Foul Elfmeter. Dabei hatten sich die Hausherren aus dem Spiel heraus die dickste Chance erarbeitet: Keeper Straub verhinderte aber Jan Männers viertes Saisontor.
In Durchgang eins boten beide Teams den 13.500 frierenden Zuschauern wenig Erwärmendes. Ivan Saenko sorgte nach über einer halben Stunde erstmals für Gefahr im Strafraum.
Nach einem Doppelpass mit Ioannis Masmanidis hielt Stephan Straub erst im Nachfassen (36.). Kurz vor dem Pausenpfiff musste auch sein Gegenüber Markus Miller eingreifen und hielt gegen Simon Rolfes den 0:0 Halbzeitstand fest. Ansonsten neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend. Während die Aachener bereits Ersatz geschwächt angereist waren, musste KSC Coach Edmund Becker kurzfristig umstellen. Bradley Carnell klagte kurz vor dem Anpfiff über Oberschenkel Probleme, für ihn rückte Kai Oswald ins Team. Außerdem spielte Jan Männer für den verletzten Christian Hassa.
Halbzeit zwei begann mit einem Paukenschlag: Nach 52 Minuten nutzte Sebastian Freis einen Freistoß aus zentraler Position, um Jan Männer frei zu spielen. Der sah im Duell gegen Straub zunächst wie der Sieger aus der getunnelte Schlussmann lenkte den Ball aber mit seinen Beinen fast schon unabsichtlich knapp neben den Pfosten. Lautstarke Proteste der KSC Fans, die dem närrischen Treiben trotzten, erntete in der Folge Schiedsrichter Matthias Anklam. Mario Eggimann und Emil Noll zupften sich vor einem Aachener Eckstoß gegenseitig leicht am Trikot. Anklam entschied auf Elfmeter für die Schwarz Gelben zur Überraschung beider Teams. Zehn Minuten später kam auf der gegenüber liegenden Seite des Spielfelds der eingewechselte Daniel Reule zu Fall. Dieses Mal blieb die Pfeife des Referees aber stumm. Trotz der Hereinnahme von Reule, Neuzugang Godfried Aduobe und Edmond Kapllani konnten die Karlsruher keine weiteren Akzente in der Offensive setzen und verließen den Platz als Verlierer.









