Das KSC Talentteam Portrait: Maximilian Mosch

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Mit der U15 wurde Maximilian Mosch in der vergangenen Spielzeit Süddeutscher Meister und spielt in dieser Saison für die U17. Der Traum des 16 jährigen ist es, seine Fußballschuhe später einmal in der englischen Premier League zu schnüren.

Von Jörg Bock
Es ist seine zweite Saison beim KSC, und bisher kann Maximilian Mosch auf eine erlebnisreiche Zeit im Wildpark zurückblicken. Mit der U15, seiner letztjährigen Mannschaft, ist er auf Anhieb Süddeutscher Meister geworden. "Das war eine ganz besondere Elf. Jeder wusste vom anderen, was er tut, wo er hinläuft, usw. Wir haben uns alle sehr gut gekannt und uns auch alle richtig gut verstanden."
Mittlerweile spielt er in der Regionalliga Süd, in der U17 des KSC unter Trainer Wilfried Trenkel. "Anfangs war es schon eine Umstellung, alles war nicht mehr so locker, das Tempo höher, es ging mehr zur Sache", sagt Mosch, mit dem aus der Meistermannschaft Max Knorn und Bugrahan Aral mit in die U17 wechselten.

Vor rund eineinhalb Jahren wechselte er von der SG Siemens zum KSC, von der Hertzstraße in den Wildpark also. Die endgültige Adresse in seiner Karriereplanung ist aber eine andere: da schweben ihm eher Namen vor wie Anfield Road oder Old Trafford. Die Zielsetzung hat dabei nichts mit Träumereien oder Hirngespinsten zu tun. Mosch hat klare Ziele, kurz und langfristige: "Zunächst einmal will ich noch eine Saison in der U17 spielen und dann in die U19, später in die Amateurelf. Irgendwann, wenn es mir gelingt, meinen Traum vom Fußballprofi zu verwirklichen, würde ich gerne in England spielen. Das ist die beste Liga der Welt mit einem unglaublich hohen Tempo. Das gefällt mir."

Auf dem Spielfeld ist Maximilian Mosch in der Defensive zu Hause. Er kommt entweder als Innenverteidiger oder im defensiven Mittelfeld zum Einsatz. Eine Rolle, die er eher zu schätzen weiß als den Verteidigerposten. "Du bist mehr im Spiel, kannst mehr nach vorne bewegen." Auch Jugendsekretär Rüdiger Böhm hat dies erkannt: "Er hat ein ausgezeichnetes Spielverständnis, kann ein Spiel gut lesen, da ist er auf der Mittelfeldposition meist besser aufgehoben." Eine Position, die er erst nach Anlaufschwierigkeiten in der U17 innehat. Beim ersten Spiel der Saison wurde er eingewechselt 1:1 stand es zur Halbzeit, am Ende unter seiner Beteiligung 3:5 gegen den FC Augsburg. Dann "durfte" er erst einmal draußen bleiben bis zur Partie gegen Greuther Fürth. Seit diesem Spiel, das für die U17 die Wende zum Besseren in der laufenden Saison war, ist er aus dem defensiven Mittelfeld kaum mehr wegzudenken.

"Ich bin keiner, der permanent den Übersteiger auspackt. Ich mag es schnell und direkt", führt Mosch an. Aus dieser Grundhaltung und der Vorliebe für den englischen Fußball erklären sich auch seine Vorbilder: Rio Ferdinand, der bei Manchester United spielt und Patrick Vieira von Arsenal London. Beides Mittelfeldvirtuosen, ausgestattet mit der Fähigkeit, ein Spiel zu lesen und zu lenken. "Sie spielen international, sind bekannter als deutsche Spieler, sie spielen in der besten Liga der Welt." Und genau dorthin will er einmal. Dass auf dem Weg nach oben der KSC eine sehr gute Adresse ist, hat er schon lange verinnerlicht. "Es schadet uns Jugendspielern sicher nicht, dass Ede Becker nun Cheftrainer ist. Unsere Chancen sind eher gestiegen. Der holt junge Spieler und hat einen Blick für Talente." Gute Aussichten für Spieler, wie Maximilian Mosch einer ist.


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