Welche Jungs spielen für den KSC im Finale?
Ihr wisst nicht, wer da am Freitagabend unser Trikot mit Stolz trägt und beim DFB-Pokalfinale der Junioren den KSC repräsentiert? Kein Problem – Hier lernt ihr die Pokalhelden kennen!

Zum DFB-Pokalfinale der Junioren möchten wir den Fans, die vielleicht nicht jedes Spiel der U19 verfolgt haben, die Mannschaft vorstellen.
Das Trainerteam
Ralf Kettemann ist seit über vier Saisons nun für die Karlsruher A-Junioren verantwortlich. Aktuell absolviert er parallel zu seiner U19-Tätigkeit die Ausbildung zum Fußballlehrer, nach der Saison wechselt der 38-Jährige in die 2. Bundesliga zum SC Paderborn. An seiner Seite stehen die beiden Julians. Julian Schwarz verlängerte in der vergangenen Woche seinen Vertrag als Co-Trainer. Julian Metzger schaut die Spiele über den Laptop und gibt die Live-Videoanalyse. Das Videoanalyse-Team komplettiert Simon Siebler. Für die Torhüter ist Julian Kühn verantwortlich, der dem KSC ebenfalls erhalten bleibt. Physiotherapeut ist Christian Weber und als Athletiktrainer löste Maximilian Müller vor einigen Wochen den zu Erzgebirge Aue gewechselten Nils Brendel ab. Teammanager ist der ehemalige Profi-Torwart Peter Gadinger.
Keeper
Im Tor absolvierte Jannis Bärtl 28 von 29 möglichen Pflichtspielen. Unsere Nummer Eins spielte dabei elfmal zu null und musste insgesamt nur 23 Gegentore hinnehmen. In der ersten Runde des DFB-Pokals hatte „Jaybee“ mit zwei gehaltenen Elfmetern gegen seinen Ex-Verein FC Bayern München großen Anteil am Weiterkommen. Als weitere Torhüter fahren Marcus Retter, Kamil Günes und Soufiane Hikmat mit nach Potsdam.
Abwehr
Cheftrainer Ralf Kettemann stellte seine Mannschaft hauptsächlich in einer Viererkette auf. Auf der Position des Rechtsverteidigers war dabei stets auf Houssam Arbai Verlass. Sieben Mal kam außerdem Rafael Pinto Pedrosa zum Einsatz, der ansonsten aber bekannterweise schon bei den Profis mitmischte. In der Innenverteidigung etablierte sich neben dem frisch verlängerten Jassin Manai Defensivspezialist Dimitrios Mitakidis. Der Sommerneuzugang zog sich leider beim Spiel gegen Union Berlin eine Verletzung zu und wird im Finale höchstwahrscheinlich ausfallen. Als Alternativen stehen noch Fynn Braun und Marvin Mutz zur Verfügung. Der großgewachsene Mutz kam in der A-Liga auf acht Einsätze und konnte mit seinem Kopfballspiel auch für drei Tore sorgen. Links verteidigte fast immer der Elfmetertorschütze aus dem Halbfinale gegen Wolfsburg Leon Parduzi. Wenn der kosovarische U21-Nationalspieler mal ausgefiel, war Luca Rega zur Stelle. Fynn Lienert kam bisher auf einen Einsatz, Jannik Treiber war über die ganze Runde verletzt, meldet aber Fortschritte bei der Platz-Reha.
Mittelfeld
Im Mittelfeld kann „Kette“ auf seinen Kapitän Mateo Kritzer setzen, der auch schon oft bei den Profis im Training, Testspiel oder Kader war. Im System der Mittelfeldraute starteten sonst häufig Kemal Cirpan, Danyal Hakan Zor, Simon Guggenbühler oder Metin Sen. Der Einsatz von Simon Guggenbühler war zuletzt fraglich, daher fährt Mittelfeldspieler Marc Kaiser aus der U17 mit nach Potsdam. Als weitere Option kam Bassem El-Dor bisher auf 20 Einsätze. Louey Ben Farhat und Niklas Behr spielten auch schon im Mittelfeld, hatten aber beide auch schon ihre Einsätze in vorderster Front.
Angriff
Als klassischer Stürmer hat sich Tim Schunck nach seiner Verletzung im Oktober wieder in die Startelf gekämpft. Neben ihm startete zuletzt der im Eins-gegen-Eins starke Eymen Laghrissi. Der Toptorjäger aus der Vorrunde Fanol Lutolli musste in der Rückrunde wegen einer Fußverletzung kürzertreten, ist inzwischen aber wieder bei 100 %. Silvio Roos, Leon Batolov und Yannick Alexander Müller komplettieren die Mannschaft im Sturm.









