Vor dem Anpfiff: Karlsruher SC VfB Lübeck
(eis) Für Zeitgenossen, die bei der Lektüre der Zweitligatabelle bereits jetzt den Taschenrechner zücken, hat Lorenz Günther Köstner derzeit nur ein müdes Lächeln übrig. Mit einem Heimsieg im Spiel gegen den VfB Lübeck in wenigen Minuten (15 Uhr) könnte der KSC zum einen in die Aufstiegsränge der Zweiten Liga aufrücken außerdem wäre die Hälfte der ominösen 40 Punkte im Kampf um den Klassenerhalt bereits jetzt auf der Haben Seite des Karlsruher Punktekontos. Doch davon möchte der Cheftrainer der Blauweißen überhaupt nichts wissen: "Das brauchen wir noch gar nicht diskutieren, wir bleiben unserer Linie treu. Zudem glaube ich nach dem bisherigen Saisonverlauf, dass in dieser Saison mehr als 40 Punkt von Nöten sein werden. Deshalb macht so eine Rechnerei überhaupt keinen Sinn."
Seiner Linie treu bleibt Köstner auch, was das Spielsystem seiner Mannen in den zurückliegenden beiden Punktpartien betrifft. "Ich möchte gewinnen, das Ergebnis zählt", erklärt der Coach und ergänzt: "Wenn wir nach einem super Spiel am Ende ein Gegentor bekommen, interessiert die Leistung nach ein paar Tagen niemanden mehr."
Noch nie in dieser Saison war die Mannschaftsaufstellung so unklar, wie vorm heutigen Auftritt gegen die Hanseaten. Einerseits plagen Lorenz Günther Köstner nach den Ausfällen von Bernhard Trares und "Abdul" Ouakili im Mittelfeld arge Personalsorgen im Angriff und in der Abwehr hingegen stand der Franke vor der Qual der Wahl. Nach seiner Rückkehr in die Startelf nimmt Mario Eggimann den Platz von Michael Zepek ein, der den verletzten Schweizer gegen Duisburg in der Hintermannschaft vertrat. Zepek muss nach seinem gelungenen Einstand aber nicht zurück auf die Bank, der 22 Jährige rückt ins Mittelfeld auf. Dort gesellt sich neben Christian Hassa und Marco Engelhardt auch Jan Männer zu ihm, der seinen Trainer in Duisburg überzeugte. Männers freien Posten im Sturm nimmt Ivan Saenko ein, der nach abgesessener Rotsperre ins Team zurückkehrt. Ralf Becker und Milorad Popovic nehmen nach ihrer Verletzungspause erstmals wieder auf der Auswechselbank Platz.
So spielen sie:
Karlsruher SC:
27 Martin Fischer
4 Michael Zepek
5 Mario Eggimann
6 Christian Hassa
9 Conor Casey
12 Jan Männer
16 Martin Stoll
20 Marco Engelhardt
22 Thomas Kies
23 Florian Dick
34 Ivan Saenko
Reserve: 3 Milorad Popovic, 7 Ralf Becker, 11 Aydin Cetin, 15 Mladen Kascelan, 21 Ralf Schmitt, 24 Carsten Rothenbach, 14 Markus Miller (Ersatztorhüter)
VfB Lübeck:
23 Carsten Wehlmann
2 Timo Achenbach
5 Holger Hasse
6 Farai Mbidzo
11 Silvio Adzic
12 Heiko Petersen
14 Markus Kullig
15 Marco Laaser
18 Ferydoon Zandi
20 Jens Scharping
25 Jan Schanda
Reserve: 3 Florian Thorwart, 4 Sven Boy, 9 Daniel Berwolf, 16 Patrick Würll, 17 Stefan Zinnow, 22 Ibrahim Türkmen, 29 Maik Wilde (Ersatztorhüter)









