Karlsruher SC VfB Lübeck 1:0 (1:0)
(eis) Mit einem 1:0 (1:0) Heimsieg gegen den VfB Lübeck kletterte der KSC am Sonntagnachmittag vor 11.300 Zuschauern im Karlsruher Wildparkstadion in die Spitzengruppe der Zweiten Liga. Nach dem Siegtreffer von Conor Casey belegen die Blauweißen bis zum nächsten Punktspiel in zwei Wochen Tabellenrang drei.
Gerade einmal 23 Jahre betrug der Altersschnitt der Startelf, die Lorenz Günther Köstner gegen die Lübecker ins Rennen schickte. Für den verletzten Bernhard Trares rückte Martin Stoll ins Mittelfeld auf, Ivan Saenko kehrte in den Angriff zurück. Die Bestnoten in den Reihen der Badener erarbeiteten sich Christian Hassa und Jan Männer auf der rechten Außenbahn, sowie Angreifer Conor Casey.
Der US Amerikaner erzielte bereits nach 34 Minuten den Siegtreffer: Nach einem Freistoß von Marco Engelhardt passte Saenko in die Mitte, wo Casey eiskalt einschob. Im zweiten Durchgang ging dem KSC zunächst der Faden verloren, in der Folgezeit verpasste es die Köstner Elf ein ums andere Mal, die Partie vorzeitig zu entscheiden.
Cheftrainer Köstner zeigte sich nach dem Schlusspfiff zufrieden sowohl Ergebnis, als auch Spielweise waren genau nach dem Geschmack des Franken. "Wir hätten natürlich das 2:0 machen müssen, aber für so eine junge Mannschaft war das ein ausgezeichnetes Spiel", diktierte Köstner den Journalisten in die Notizbücher. Die beste Tabellenplatzierung in Liga zwei seit dem 16. Mai 1999 nahm der 51 Jährige zwar zur Kenntnis, wollte aber nicht näher darauf eingehen: "Es haben fünf Mannschaften 20 Punkte auf dem Konto, da ändern sich die Konstellationen schnell."
Karlsruher SC:
Fischer Kies, Eggimann, Zepek, Dick Stoll Männer (90. Rothenbach), Hassa, Engelhardt Casey (78. Schmitt), Saenko (72. Popovic)
VfB Lübeck:
Wehlmann Laaser, Kullig, Hasse Mbidzo Schanda (76. Bärwolf), Zandi, Achenbach Petersen (83. Würll), Adzic (46. Zinnov) Scharping
Tore:
1:0 Casey (34.)
Gelbe Karten: Saenko (59.), Engelhardt (61.) Kullig (65.), Hasse (90.)
Zuschauer: 11.300
Schiedsrichter: Lutz Michael Fröhlich (Berlin)
Assistenten: Matthias Kristek, Roland Koch









