Heimniederlage gegen Regionalliga-Absteiger

U23 unterliegt Villingen

aKAdemie

Die U23 der KSC grenke aKAdemie hat ihr Heimspiel gegen den FC 08 Villingen mit 0:4 verloren. Die U23 gestaltete das Spiel offen, ehe ein Traumtor der Gäste für den deutlichen Spielausgang führte.

Vor über 150 Zuschauerinnen und Zuschauern rotierte Cheftrainer Dietmar Blicker in seiner Startelf im Vergleich zum Remis in Reutlingen auf zwei Positionen. Ali-Eren Ersungur startete anstelle von Luis Dettling und Abwehrchef Marlon Dinger führte die Mannschaft nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre wieder aufs Feld und ersetzte Jakob Distelzweig. Ausgeglichen ging es in die Begegnung, beide Mannschaften übten schon früh Druck auf das gegnerische Tor aus. Marius Mahle scheiterte nach feiner Ballmitnahme allerdings knapp (4.). Gefährlicher wurde es dann aber beim ersten Vorstoß der Villinger, aber Simon Heering parierte den strammen Abschluss aus der zweiten Reihe (6.). Nach 24 Spielminuten eroberte der umtriebige Mahle auf seiner rechten Außenbahn den Ball und zog mit viel Tempo in den Strafraum. Das grenzwertige Einsteigen von Albrecht wertete der Unparteiische Nico Nemtinow jedoch nicht als Elfmeter. Ein paar Minuten später kombinierten sich die stärker werdenden Villinger fein durch die KSC-Abwehrkette und Pfeifhofer wurde am Ende zum Nutznießer (31.). Mit dem 0:1-Rückstand ging es dann auch in die Kabine, zum einen, weil Marlon Dinger eine aussichtsreiche Kontersituation der Gäste blockte und zum anderen, weil Ali-Eren Ersungur den Ball nach feiner Engel-Ablage nicht sauber traf (44.). Nach Seitenwechsel stellten sich die Villinger etwas tiefer und die Blicker-Elf übernahm das Heft des Handelns. Als einziger Torschuss kam dabei aber lediglich ein Dühring-Versuch aus der zweiten Reihe zu Stande. Die Gastgeber blieben bis zur Schlussphase bemüht, konnten den Ausgleich aber nicht herstellen. Stattdessen gelang dem FC Villingen per absolutem Traumtor der Ausbau der Führung. Christian Derflinger nahm einen Abpraller aus knapp 20 Metern volley und ließ Heering keinerlei Abwehrchance (78.). In der Folge machten die Badener nochmal richtig Druck auf den Anschlusstreffer, aber die eingewechselten Julian Gerold und Luis Dettling hatten genauso kein Erfolg, wie der hochgezogene U19-Spieler Niklas Behr. Und so kam es am Ende noch dicker, Gabriel Cristilli und Kevin Müller stellten mit zwei weiteren Treffern einen deutlichen Spielausgang her. Für Cheftrainer Dietmar Blicker war das Ergebnis am Ende auch „etwas zu hoch, aber die Niederlage natürlich verdient“. Der 55-Jährige ergänzt: „Wir waren auf keiner Position in Normalform, anders als Villingen, die als Regionalliga-Absteiger mit dieser Tagesform auch wieder in die Regionalliga gehören.“

Jetzt heißt es für die Blicker-Elf Mund abputzen und weitermachen, bis zur Winterpause sind noch drei Spiele zu gehen. Kommenden Samstag (14:00 Uhr) geht es auswärts zu Türkspor Neckarsulm.

KSC-Aufstellung

Heering – Geigle, Dinger ©, Manai (46. Zengin) – Dühring, Mahle (79. Behr) – Kritzer (61. Gerold), Arbai (76. Bicki) – Ersungur (61. Dettling), Engel, Sonn


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