U19 verliert wildes Derby

U19

In einem intensiven Nordbaden-Derby mussten sich die U19-Junioren beim Tabellenzweiten TSG 1899 Hoffenheim unglücklich mit 3:5 (2:2) geschlagen geben.

Schon die ersten 20 Minuten hatten es in sich. Nach zwei Minuten führten die Gastgeber. Einen Eckball köpfte Simon Lorenz am zweiten Pfosten unbedrängt in die Maschen. Nur eine Minute später hatte der KSC die Antwort parat. Nach einem Spielzug über die rechte Seite spielte Kircher den Ball auf den zweiten Pfosten. Marin Sverko musste nur noch einschieben (3.). Eine knappe Viertelstunde später legte wieder die TSG vor. Dennis Geigers Freistoß aus dem linken Halbfeld segelte vorbei an Freund und Feind und schlug unberührt in der langen Ecke ein (17.). Doch wieder hatte der Wildparknachwuchs die richtige Antwort parat. Diesmal verwerte der KSC eine Standardsituation. Mehlem knallte einen Freistoß zentral aus 20 Metern an die Latte. Strompf hatte am schnellsten reagiert und schob den Nachschuss aus kurzer Distanz ins Tor. Danach schaffte es die TSG Hoffenheim, das Spiel in die Hälfte des KSC zu verlagern. Die Karlsruher ließen jedoch nichts mehr zu, so dass es mit dem Unentschieden in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel war der KSC das spielbestimmende Team. Nach einem Pass von Hoffmann auf Kübler scheiterte dieser zunächst freistehend am Pfosten. Der mitgelaufene Marvin Mehlem traf anschließend ins leere Tor zur 3:2-Führung für den KSC (59.). Die Gäste machten weiter Druck und hätten das Spiel in dieser Phase entscheiden können – sogar müssen. Das Aluminium, der Hoffenheimer Schlussmann, oder immer wieder ein Abwehrbein verhinderten jedoch eine höhere Führung. Aus dem ersten Angriff der TSG im zweiten Durchgang resultierte schließlich der Ausgleich. Kölmel war rechts in den Strafraum gelaufen und wurde dort zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt, der Ex-Karlsruher Nicolas Wähling verwandelte sicher zum 3:3 (63.). Ein kapitaler Fehler von Demarveay Sheron brachte die Partie schließlich zum Kippen. Der Karlsruher Verteidiger wollte bei einem Freistoß tief in der eigenen Hälfte das Spiel schnell machen. Der Ball landete jedoch direkt bei Furkan Cevik, der allein aufs Tor zulief, und zum 4:3 traf (79.). In der 84. Minute setzte Janicki den Schlusspunkt zum 5:3-Endstand.

„Fußball kann manchmal so grausam und unerklärbar sein. Dieses Ergebnis ist der Wahnsinn! Nach diesem Spiel ist jedoch in mir und der Mannschaft die innere Überzeugung noch mehr gestiegen, dass wir die kommenden Aufgaben lösen werden“, gab sich Trainer Lukas Kwasniok nach der Partie zuversichtlich.  

Aufstellung: Amelung, Bader, Sverko, Sheron (C), Strompf, Hoffmann, Heers (54. Vujinovic), Kübler, Kircher (57. Delic), Mehlem (86. Kleinschmidt), Veith (81. App)


Match
Center