U11 gleich mehrere Male gefordert

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Eine Woche vor dem Rückrundenauftakt kommen die U11-Junioren des Karlsruher SC langsam in die Gänge.

Am vergangenen Dienstag absolvierten die Blau-Weißen ein Testspiel gegen die U12 des FC Germ. Forst (2:0). Am Wochenende waren die Badener gleich zweimal gefordert.

Bei eisig kalten Bedingungen musste der KSC gleich zu Beginn der Partie mit einem Spieler weniger antreten, da der Gast aus Forst verletzungs- und krankheitsbedingt nicht genügend Spieler zur Verfügung hatte. So dauerte es auch seine Zeit bis bei den Karlsruhern etwas Nennenswertes herauskam. Erst eine Willensleistung von Sören Acker ließ die Blau-Weißen in Führung gehen. Das durchwachsene Duell nahm auch in Halbzeit zwei nicht wirklich an Tempo zu. Vielmehr taten sich beide Mannschaften schwer – ohne kämpferische Akzente auszulassen.

Kurz vor Schluss fiel dann aber doch der ersehnte zweite Treffer. Nino Koutsodimos versenkte einen berechtigten Foulelfmeter sicher zum 2:0-Endstand.

Leistungsvergleich in Schiltigheim (Frankreich)

Wer die Reise nach Schiltigheim angetreten ist, traute nach drei Spielen seinen Augen nicht. Gegen Dijon, Schiltigheim II und den FC Metz trennten sich die Badener mit einem torlosen Remis. Besonders gegen den starken französischen Vertreter Metz präsentierten sich die Karlsruher in einer guten Form.

Leider verlor man danach unnötigerweise gegen den FC Zürich (0:2). Auf zwei weitere Unentschieden (gegen Sochaux 0:0 und Nancy 1:1) folgte gegen die gastgebenden Schiltigheimer der ersehnte 2:1-Erfolg.

FC Germ. Singen guter Härtetest vor Daxlanden

Nur einen Tag später erwartete der KSC die U12 des FC Germ. Singen. Gab es in der Sommervorbereitung noch ein 2:1-Sieg, mussten sich die Wildparkkicker nun mit einem 1:1-Unentschieden begnügen.

Vom Start weg erwischten die Karlsruher eine gute Phase. Der Ball wurde schön von hinten heraus gespielt, zirkulierte sicher in den eigenen Reihen. Lediglich in der Offensive entstanden wenige Einschussmöglichkeiten. Der Gast aus Singen war besonders bei Kontern gefährlich. Dennoch hielt der KSC das Zepter in der Hand. Im ersten von drei Dritteln (zu je 25 Minuten) fielen auf beiden Seiten keine Tore. Es bedurfte eines Elfmetergeschenks durch den Unparteiischen in Hälfte zwei, um die Karlsruher für wenige Minuten aus dem Konzept zu bringen. Plötzlich war die spielerische Linie weg. Singen kam das entgegen, die schon jetzt ab und an für Zeitspiel sorgten.

Die Blau-Weißen kämpften sich jedoch zurück und erzielten im letzten Drittel durch Bennet Jautz den verdienten Ausgleich. Vergeblich bemühten sich die Wildparkkicker danach den vermeintlichen Siegtreffer zu erzielen.

Alles in allem präsentiert sich die Mannschaft vor dem Rückrundenauftakt gegen Daxlanden auf einem guten Weg, wie auch das Trainerteam Sadowski/Zimmer findet: „Gegen Forst haben wir es noch versäumt den Gegner spielerisch zu knacken. Das war in Schiltigheim schon viel besser und phasenweise gegen Singen vollkommen akzeptabel. Was uns fehlt ist noch die offensive Durchschlagskraft. Die werden wir in den nächsten Wochen und Monaten verstärken.“


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