U19 verliert unglücklich gegen Spitzenreiter Fürth

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Am Wochenende unterlag die U19 des KSC der SpVgg Greuther Fürth mit 0:1 und musste damit ihre erste Heimniederlage in der laufenden Saison in Kauf nehmen. Die Entscheidung zu Gunsten des Bundesliga Tabellenführers fiel durch einen umstrittenen Foulelfmeter.

Von Markus Kauczinski und David Ruf
Am Samstag gastierte mit der SpVgg Greuther Fürth das Spitzenteam der Bundesliga Süd/Südwest im Wildpark und konnte dort glücklich drei Punkte entführen. Dabei entschied in der 70. Minute ein streitbarer Elfmeter die Partie zu Gunsten der Schützlinge von Rainer Geyer.

Zunächst erwischten die Gäste aus Fürth den besseren Start und konnten sich
in den ersten 15 Minuten fünf gute Chancen erspielen. Erst nach und nach legte das Team von Trainer Markus Kauczinski ihren Respekt ab kamen zu ihren Chancen, die Akin, Kaya und Kuday jedoch nicht nutzen konnten.

Nach der Pause dominierten weiterhin die Abwehrreihen, wobei auf beiden Seiten
kaum nennenswerte Chancen zu Stande kamen. Nach einer unübersichtlichen
Situation im Strafraum der Blau Weißen entschied der ansonsten umsichtige Referee auf Strafstoß, der sicher von Oehrl verwandelt wurde. Auch in der Folgezeit kamen weder die Fürther noch die Karlsruher zu großen Tormöglichkeiten, so dass sich die KSC Jungs mit dem 0:1 ihre erste Heimniederlage einfingen.

KSC Coach Kauczinski ist dabei nicht unzufrieden: "Wenn ich an das Hinspiel
denke, als wir deutlich unterlegen waren, haben wir uns gesteigert. Heute habe
ich zwei gleichstarke Teams gesehen. Ich habe die Elfmetersituation nicht
wahrgenommen, alle in direkter Umgebung sagen allerdings, dass unser Spieler zuerst am Ball war, aber so hart kann der Fußball sein."

Nach Ostern wird die Elf dort weitermachen müssen, wo sie leistungsmäßig die letzten beiden Spiele aufgehört hat. Mit von der Partie werden dann wieder die Stürmer sein, die dieses Wochenende nicht zur Verfügung standen: Noureddine (Gelb Rot Sperre), Strobel (Muskelverletzung), Essig (Amateure), Vivell (Verletzung). Mit nun 21 Punkten muss man Acht geben, das man den Abstand nach unten konstant hält.

In einer guten Mannschaft verdienten sich Rebholz, Burgstahler und Kaya die
besten Noten. Am kommenden Osterwochenende ist spielfrei, um dann am 2. April zum VFB Stuttgart (Anpfiff 15 Uhr) zu fahren und dort auswärts den ersten Dreier zu landen.


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