U19 unterliegt den roten Teufeln

U19

In einem weitgehend ausgeglichen Spiel musste sich die A-Jugend des KSC am Samstag dem 1.FC Kaiserslautern mit 3:1 geschlagen geben.

Nach der Niederlage gegen Greuther Fürth ging es für die U19 des KSC an diesem Wochenende nach Kaiserslautern, wo man sich mit dem selbstbewussten Tabellendritten duellierte. Von Beginn an entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der die Hausherren den besseren Start erwischten. Nach gut zwanzig Minuten gelang Valdrin Mustafa die Führung für die Jungs vom Betzenberg (19.). Nachdem ein Angriff der Karlsruher unterbunden wurde, leitete ein langer Ball hinter die Abwehrkette das 1:0 ein. Keine zehn Minuten später fast eine Kopie des ersten Tores: Erneut tauchte Valdrin Mustafa im Rücken der Karlsruher Hintermannschaft auf und schnürte im Anschluss seinen Doppelpack eiskalt (28.). So wurden die Gäste trotz eigener Gelegenheiten gleich zweimal überrumpelt und standen nun mit dem Rücken zur Wand. Unterkriegen ließen sich die willigen Badener davon aber keineswegs. Mit Wut im Bauch suchte man weiter eigene Möglichkeiten und belohnten sich fünf Minuten nach dem 2:0 mit dem verdienten Anschlusstreffer. Nach schöner Kombination vollendete Florent Muslija mustergültig zum 2:1 (32.). Zwar vergaben die Karlsruher kurz vor der Halbzeit die große Chance zum Ausgleich, mit dem Anschlusstreffer legten sie allerdings den wichtigen Grundstein für eine offene zweite Halbzeit.

Diese begannen die blau-weißen, wie sie die ersten beendeten. Mit Leidenschaft und Willen drückten die Gäste auf den Ausgleich und wenige Minuten nach Wiederanpfiff hatte es den Anschein, als könnten sie sich für diesen Aufwand belohnen. Nach Foulspiel im Strafraum der Pfälzer bekamen die Jungs von Lukas Kwasniok und Michael Bischof einen Elfmeter zugesprochen, den Yannick Becker allerdings vergab (51.). Diese Situation sollte eine Art Wendepunkt in der Partie markieren, denn die Überlegenheit der Wildparkkicker anschließend langsam aber sicher an zu schwinden, sodass die Lauterer allmählich an Dominanz gewannen und gut zwanzig Minuten vor Ende der Partie die Vorentscheidung besorgten: Nach einem Eckball der Hausherren gelangte das Spielgerät zu Iosif Maroudis, der nicht lange fackelte und den Abschluss suchte. Mit einer Portion Glück, da abgefälscht, fand der Ball schließlich den Weg ins Gehäuse (71.). Von diesem Gegentreffer konnten sich die Badener schließlich nicht mehr erholen und somit blieb es bei der unglücklichen aber nicht unverdienten Niederlage für die U19 des KSC.

Fazit des Trainerteams Kwasniok/Bischof: 

„Wie haben heute ein Spiel auf Augenhöhe gesehen, in dem wir uns aber sowohl in der Offensive, als auch in der Defensive mangelnde Konsequenz vorwerfen müssen. Mit der Reaktion nach dem Rückstand können wir zufrieden sein, auch mit der Art und Weise, wie wir uns den Ausgleich herausgespielt haben. Nach dem Elfmeter ist uns das Spiel letztlich aber aus den Händen geglitten. In den letzten acht Spielen müssen wir uns jetzt mit allem was wir haben im Abstiegskampf reinhauen.“

Mit 21 Punkten stehen die Karlsruher auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz, einen Zähler vor Ingolstadt und 1860 München. Am kommenden Sonntag (13 Uhr) geht es im Wildpark dann gegen  die Eintracht aus Frankfurt, die mit drei Zählern Vorsprung auf den KSC Tabellenplatz sieben besetzt. Mit einem Sieg könnten sich die Blau-Weißen also an die Eintracht heften, umgekehrt können sich die Hessen mit drei Punkte aus dem Abstiegskampf verabschieden. Diese brisante Ausgangsposition verspricht eine spannende Partie, bei der die Jungs des KSC auf zahlreiche Unterstützung hoffen.


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