U19 schlägt SV Darmstadt 98
Für die U19 der KSC grenke aKAdemie ging es am Sonntagmittag zum Abschluss der englischen Woche in der DFB-Nachwuchsliga gegen den SV Darmstadt 98. Am Ende stand ein verdienter 5:2-Heimsieg für die Mannschaft von Cheftrainer Martin Stoll zu Buche.

Mit zwei Wechseln in der Startelf ging das Trainerteam Stoll, Kappler und Schwarz in das zweite Heimspiel der neuen Saison. Metin Sen und Tim Boldt starteten für Emilio Ambrosius und Nick Regler. Kapitän Simon Guggenbühler rückte auf die zentrale Position in der Innenverteidigung. Mutig und druckvoll startete der KSC in die Partie, musste aber bereits nach sechs Minuten einen Rückschlag wegstecken, als Maurice Bittroff einen Konter der Lilien vollendete. Die ersten KSC-Torchancen ließen in der Folge nicht lange auf sich warten, für den verdienten Ausgleich musste ein Standard her.
Spiel binnen zwei Minuten gedreht
Niklas Behr machte den Metin-Sen-Eckball per Kopf scharf, Tim Boldt reagierte aus wenigen Metern am schnellsten (17.). Keine zwei Minuten später drehte die Stoll-Elf das Spiel aus KSC-Sicht komplett. Boldt blieb bei seinem Abschluss zwar noch hängen, Bassem El-Dor machte es mit dem Abpraller umso schöner. Mit seinem starken linken Fuß schlenzte er das Spielgerät vom Strafraumeck in die Maschen. Noch vor der Pause hätte aus den Chancen von Tim Boldt und Marc Kaiser durchaus ein weiterer KSC-Treffer resultieren können. Weitere Tore fielen aber erst nach dem Seitenwechsel. Ein Halten gegen Tim Boldt nach El-Dor-Freistoß ahnte der Unparteiische Raphael Salzberger als strafstoßwürdiges Vergehen. Kapitän Simon Guggenbühler übernahm die Verantwortung und verwandelte den Strafstoß eiskalt rechts unten (54.). Es dauerte nicht lange, da sollte auch das 4:1 fallen, Tim Boldt behielt nach starker KSC-Balleroberung die Übersicht und bediente Metin Sen, der Til Rohde im SVD-Gehäuse ein weiteres Mal zum Nachsehen zwang (60.). Mit Anbruch der Schlussphase verteidigte der KSC einmal etwas zu passiv, Esad Smailji schoss in vollem Lauf aus rund 25 Metern über den chancenlosen Kamil Günes ins Tor (76.). Die Bogenlampe, die das 4:2 markierte, sollte aber nicht der Schlusspunkt der Partie sein. Denn diesen setzte der eingewechselte Leon Batolov mit seinem strammen Abschluss nach Vorarbeit des ebenfalls in die Partie gekommenen Max Baumstark (81.). Cheftrainer Martin Stoll betonte nach Abpfiff, vor allem mit der Reaktion der Mannschaft einverstanden zu sein: „Obwohl wir mit dem 0:1-Rückstand nicht gut reingekommen sind, stimmt mich positiv, dass die Jungs dann drangeblieben sind und ihre Dominanz dennoch wieder auf den Platz gebracht und am Ende das Spiel verdient zu einem 5:2-Heimsieg gedreht haben“. In der kommenden Woche steht ein „sehr anspruchsvolles Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim“ bevor. Stoll sieht seine Junga aber nach dem Saisonstart „auf einem guten Weg“. Anpfiff ist am Sonntag im Dietmar-Hopp-Stadion um 12:00 Uhr.
KSC-Aufstellung
Günes – Kaiser, Guggenbühler ©, Bierle (83. Braun) – Thürer (72. Rega), Torun (83. Roos) – Bruckert (72. Ambrosius) – Sen, El-Dor (63. Baumstark) – Behr (72. Batolov), Boldt
KSC-Tore
1:1 Tim Boldt
2:1 Bassem El-Dor
3:1 Simon Guggenbühler
4:1 Metin Sen
5:2 Leon Batolov









