U19 im Halbfinale ohne Glück

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Am letzten Turnierwochenende der Wintervorbereitung fehlte der U19 des KSC das notwendige Glück, um einen Hallensieg einzufahren. Letztlich belegte das von Tim Walter betreute Team einen guten vierten Platz.

Von David Ruf
Der FV Linkenheim-Indoor-Cup mausert sich immer mehr zum Top-Turnier und so war das von Vize-Präsident Michael Steidl organisierte Turnier, das wahrscheinlich bestbesetzte der letzten Jahre. Und auch die Jungs vom KSC ließen sich nicht lumpen und lieferten eine klasse Vorrunde mit sehr starken Auftritten ab. Lediglich gegen St.Gallen spielte man zu Beginn Unentschieden (2:2), um dann gegen Aachen (2:1), Rapid Wien(9:3), Wolfsburg (2:1) und 1860 München (3:2) zu gewinnen. Als erster der Gruppe ging man ins Halbfinale gegen den Hamburger SV.

 

Dort kam es wie es kommen musste, zwar erspielte man sich viele Chancen, doch waren die Hanseaten kaltschnäuziger vor dem Tor und siegten etwas glücklich mit 2:1. Im kleinen Finale gegen den 1. FC Kaiserslautern war dann die Luft raus und man verlor mit 1:5. Nach der perfekten Vorrunde hatte man dem KSC durchaus den Turniersieg zugetraut, doch fehlte im entscheidenden Moment das bisschen Glück das man zu einem Turniersieg benötigt. Trotzdem zeigt sich Co-Trainer Tim Walter zufrieden: „Wir waren in der Vorrunde die beste Mannschaft. Haben dann leider etwas nachgelassen,
aber ich bin stolz darauf, wie die Jungs den KSC in so einem Teilnehmerfeld repräsentiert haben.“ Turniersieger wurden die Münchner Löwen in Finale gegen Hamburg.

 

 
Trainer Kauczinski im Sauerland

 
Gleichzeitig nahm die U19 an einem Turnier in Plettenberg teil, das stark durch die Bundesliga-West vertreten war und an dem der KSC traditionsgemäß teilnimmt. Trainer Markus Kauczinski war dort mit einer etwas jüngeren Truppe vertreten und musste mit dem dritten Platz in der Gruppenphase vorlieb nehmen. Dabei blieb es, da keine Platzierungsspiele ausgetragen wurden.

 

Den ersten Tag hatte Kauczinskis Truppe komplett verschlafen. Zwar spielte man gegen alle Mannschaften gut mit, verlor aber immer mit einem Tor Unterschied. Erst am zweiten Tag konnte man sich verbessert vor des Gegners Tor zeigen. Gegen den späteren Turniersieger Ulm verlor man knapp mit 1:2, dann gab es einen Sieg gegen TB Berlin (3:1), ein Remis gegen Hannover 96 (2:2) und einen Sieg gegen 1. FC Köln (4:0), so dass man Gruppendritter hinter Köln, Ulm wurde. Am ersten Tag hatte es Niederlagen gegen Arminia Bielefeld (1:2), Bochum (0:1) und Duisburg (0:1) gegeben

 

Trainer Kauczinski war dennoch mit dem Auftreten zufrieden: „Alle Spiele waren knapp, taktisch konnten wir mit allen Teams mithalten, nur vor dem Tor waren wir zu schwach. Wichtig war, dass wir uns kontinuierlich gesteigert haben, das wollte ich von dieser jungen Truppe sehen. Immerhin haben wir Hannover und Berlin hinter uns gelassen, mehr war nicht drin.“

 

Mit dem Ende der Hallenphase geht es nun nach Draußen. Am Sonntag misst man sich bei einem Blitzturnier in Wilferdingen mit den dortigen Landesligamannschaften und der U19 des VfB Stuttgart auf dem neuen Kunstrasen des Vereinsgeländes in Wilferdingen. Beginn ist um 13:30 Uhr mit dem Spiel gegen den Landesligisten.


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