U19 holt wichtigen Sieg

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Mit ihrem ersten Sieg im fünften Spiel schließt die U19 ins Mittelfeld der Bundesliga Süd/Südwest auf. Nach drei Unentschieden und nur einer Niederlage belegen die Karlsruher damit den siebten Tabellenplatz.

Von David Ruf
Jedoch benötigte das Team von Trainer Markus Kauczinski und Tim Walther wieder einige Anlaufzeit, um diesen 2:0-Sieg gegen die Stuttgarter Kickers unter Dach und Fach zu bringen. Die gesamte erste Hälfte agierte die Elf gerade nach vorne viel zu pomadig und abwartend. Der guten Abwehr um Torwart Matthias Moritz und dem zuverlässigen Abwehrchef Stefan Müller war es zu verdanken, dass man hinten nicht in Schwierigkeiten kam.

Erst in Hälfte zwei schien das Team endlich Mut zu fassen und das Spiel zu
bestimmen. Torjäger Fetsch war es dann schließlich, der in der 51.Minute eine Ecke verwandelte. In der 70. Minute verlängerte er auf Patrick Becker, der keine Mühe hatte zum 2:0 einzuköpfen. Weitere Konterchancen konnten nicht genutzt werden.

Letztlich war der Sieg auf Grund der zweiten Halbzeit aber verdient, jedoch bleiben einige Ansatzpunkte, um das Spiel zu verbessern, gerade die erste tatenlose Hälfte gibt noch einige Möglichkeiten zur Kritik, wie auch Trainer Markus Kauczinski bescheinigt: „Wir sind zwar glücklich über den Sieg, aber die richtige Hochstimmung kam nicht auf. Dafür war zuviel Sand im Getriebe, wobei man heute gesehen hat, dass wir uns selbst im Wege stehen, gerade die Offensivakteure zeigen zu wenig Einsatz und laufen zu wenig. Solange zu warten bis einem der Ball auf den Kopf fällt, ist nicht genug. Da die Abwehrarbeit aber gut funktioniert, werden wir bald die richtige Mischung für vorne gefunden haben, um uns nicht nur über die Runden zittern zu müssen." Dabei helfen werden möglicherweise in der nächsten Woche Lars Stindl und Florian Krebs, die wahrscheinlich wieder zur Verfügung stehen, obwohl man nach einer Pause erst sehen muss, wie die beiden drauf sind. So hat man auch Nationalspieler Daniel Brosinski die Pause angemerkt, denn im umschalten und im Laufspiel blieb auch er einiges schuldig. KSC: Moritz, Charrier, Stadler (85. Dauenhauer), Müller, Mosch, Rutz, Becker, Brosinski (81. Reith), Simon (46.Knorn), Gondorf (30. Keppel), Fetsch.


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