Gelungene Auswärtsfahrt nach Berlin

U19 feiert Achtelfinaleinzug

U19

Die U19 der KSC grenke aKAdemie konnte ihre Aufgabe im DFB-Pokal der Junioren meistern. Mit dem 2:1-Auswärtssieg beim Berliner AK steht der Einzug ins Achtelfinale fest.

Knapp eine Woche nach der deutlichen Niederlage bei der TSG 1899 Hoffenheim stand für die U19 des KSC bereits die nächste Auswärtsaufgabe auf dem Spielplan. Im DFB-Pokal der Junioren ging es nach Berlin-Wedding, genauer gesagt zum Berliner AK. Ihr Abschlusstraining konnte die U19 am Freitagabend nach langer Busfahrt bei unseren Freunden von Hertha BSC absolvieren.

Torschütze Marlo Thürer nach dem zwischenzeitlichen 1:1

Die Partie am Samstagmittag gestaltete sich unter der Leitung des Unparteiischen Max Goroncy zunächst offen. Die Mannschaft von Cheftrainer Martin Stoll, in der Angreifer Tim Boldt krankheitsbedingt fehlte, startete druckvoll und strahlte durch viele Standards von Beginn an Torgefahr aus. Aber auch der BAK scheute keinen Zweikampf und kam vor allem über sein Umschaltspiel zu ersten Torannäherungen. Nach 23 Minuten gelang den Gastgebern das 1:0, nachdem KSC-Schlussmann Kuriata einen Freistoß von Enes Gündüz nicht parieren konnte. Von der Führung angetrieben kam der BAK besser in die Partie und zu weiteren Torchancen. Richtig gefährlich wurde es aber nur aus der Distanz, Kuriata parierte das Spielgerät sicher. Die größte Chance zum Ausgleich bot sich Max Baumstark, der sich nach Thürer-Vorarbeit stark durchsetzte, ehe seine Endstation Kaan Kopal im BAK-Tor hieß. Auch Luis Meierhöfer bekam den Abpraller aus wenigen Metern nicht im Tor unter, weil BAK-Verteidiger Badur für seinen geschlagenen Torhüter ausbügelte. Zur Pause war im blauen Trikot also niemand mit dem Spielstand einverstanden, außerdem musste das Trainerteam um Martin Stoll und Tim Kappler aufgrund vieler Gelber Karten aus Vorsichtsgründen reagieren. Mit Beginn der zweiten Halbzeit kamen Lenny Bruckert und Romain Issenhart auf das Feld. Zunächst tat sich der KSC schwer, echte Durchschlagskraft zu entwickeln. Baumstark kam an eine Kaiser-Flanke nicht heran, nachdem Torhüter Kopal den Ball nicht festhalten konnte. Joker Bruckert hatte dann gleich zwei gute Gelegenheiten, den Ausgleich herzustellen. Die Hereingabe von Baumstark köpfte er knapp daneben, die Flanke von Romain Issenhart hielt Torhüter Kopal. Auch Marlo Thürer gelang der Ausgleich nach feiner Ballan- und -mitnahme zunächst nicht.

Joker Bruckert sticht spät

In der 75. Minute erzwang Bruckert nach Ping-Pong im BAK-Strafraum dann den mittlerweile hochverdienten Ausgleich, der Unparteiische nahm den Treffer nach Rücksprache mit seinem Assistenten aufgrund eines möglichen Handspiels aber zurück. Der Ausgleich ließ dann aber nicht mehr lange auf sich warten, und diesmal gab es keinerlei Einwände: Marlo Thürer tauchte nach langem Ball frei vor Kopal auf und erzielte überlegt das 1:1 (78.). In der Schlussphase gehörten das Momentum und die Spielanteile nun klar den Blau-Weißen. Lenny Bruckert setzte sich clever gegen Güler durch und brachte seine Mannschaft in Führung. Dabei blieb es am Ende, auch weil Kuriata eine letzte BAK-Chance vereitelte und sich seine Vorderleute geschlossen reinhauten. Unter dem Strich steht der Einzug in das Achtelfinale und ein gelungener Ausflug in die Landeshauptstadt der Bundesrepublik. Vielen Dank an die Hertha, wir kommen gerne wieder! In der DFB-Nachwuchsliga geht es kommenden Samstag (13:00 Uhr) zuhause gegen den SSV Ulm 1846 Fußball weiter. Am Dienstag (01.09.2026, 17:00 Uhr) testet die U19 außerdem gegen die luxemburgische U19-Nationalmannschaft.

KSC-Aufstellung

Kuriata – Kaiser, Ambrosius ©, Bierle – Nonnenmacher, Duman, Meierhöfer (64. Welter), Baumstark (87. Öztürk) – El Fechtali (46. Issenhart), Kolasinac (46. Bruckert), Thürer

KSC-Tore

1:1 Marlo Thürer (78.)
1:2 Lenny Noah Bruckert (85.)


Match
Center