U14 zum Jahresauftakt mit zwei Gesichtern

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Zu Beginn des Kalenderjahres 2017 stand für die U14 des Karlsruher SC ein Turnierwochenende auf dem Programm.

Samstags traf man beim Libella Masters Cup in Nußloch auf die Nachwuchsmannschaften des FC Bayern München, der Grashoppers Zürich und des SSV Reutlingen.
Im ersten Spiel verlor man klar und deutlich mit 0:4 gegen die Bayern, die Mannschaft verteidigte zu schwach und war insgesamt im Spiel mit dem Ball zu mutlos.
Im zweiten Gruppenspiel sicherte man sich anschließend mit einem 1:1 gegen den schweizer Vertreter aus Zürich, den späteren Turniersieger, einen Punkt.


Im letzten Gruppenspiel hätte ein Unentschieden gegen Reutlingen zum Weiterkommen in die Zwischenrunde gereicht, doch ausgerechnet jetzt zeigte die Mannschaft einen lustlosen und harmlosen Auftritt ohne einen einzigen Torschuss auf das gegnerische Tor und verlor kopflos mit 0:4. Damit war das Turnier bereits in der Vorrunde gelaufen.

Anders präsentierten sich die Jungs am Sonntag beim Graf-Hardenberg-Cup in Graben-Neudorf. Im ersten Spiel siegten die Blauen souverän mit 2:0 gegen den Qualifikanten Pfingsberg/Hochstätt. Anschließend folgte ein gutes Spiel gegen die Grashoppers Zürich, in dem man mit 4:2 die Oberhand behielt.
Im dritten Gruppenspiel fiel dann die Vorentscheidung um den Gruppensieg, die Badener mussten sich mit 1:2 gegen die Borussia aus Gladbach geschlagen geben. Ärgerlich dabei war, dass man das Spiel scheinbar im Griff hatte, die herausgespielten Chancen aber nicht nutzte und gleichzeitig hinten zwei Mal schlief.
Im letzten Gruppenspiel fand man allerdings zurück in die Erfolgsspur und setzte sich im badischen Duell gegen den SC Freiburg durch.

Als Zweiter ins Viertelfinale eingezogen, traf man nun im Viertelfinale auf den FSV Mainz 05. Nach der 1:0-Führung der Pfälzer in der zweiten Minute beherrschte man das Spiel und erzielte folgerichtig den 1:1-Ausgleich.
Zwei Minuten vor Ende der Partie dann die Schlüsselszene. Raffailidis zog wuchtig aufs Mainzer Gehäuse, der Ball klatschte zwei Mal an die Latte, Knappe drückte den Ball mit allem was er hatte über die Linie, doch die Mainzer klärten. Die gesamte Halle, auch die Mainzer Trainer erkannten, dass der Ball bereits zwei Mal die Linie überquerte, doch der Schiedsrichter ließ das Spiel weiterlaufen. Im nachfolgenden Elfmeterschießen trafen alle Spieler, bis der Schlussmann der Mainzer einmal hielt. So verabschiedete sich der KSC mit einer 9:10-Niederlage im Elfmeterschießen aus dem Turnier. Mainz 05 gewann letzten Endes das Turnier im Finale gegen Wolfsburg mit 3:0.

 

Fazit des Trainerteams Schwarz/Strolz:


"Zwei Turniertage und zwei unterschiedliche Eindrücke. Am Samstag waren wir bitter enttäuscht schon nach der Vorrunde die Heimreise antreten zu müssen. An diesem Tag hat gar nichts gepasst. Der Auftritt war einfach viel zu harmlos.
Am Sonntag zeigten die Jungs das schönere Gesicht und wir sind alles in allem zufrieden mit dem Abschneiden. Hätte der nicht gegebene Treffer gezählt, wäre mit der Leistung an diesem Tag auch der Turniersieg drin gewesen. Das war ansehnlicher Hallenfußball der allen Spaß bereitet hat. Taktisch war das Turnier sehr gut gespielt.
Die Jungs müssen sich aber noch abgezockter zeigen und besser verteidigen um in den nächsten anstehenden Turnieren wieder gut abzuschneiden."


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