U11: Erst 6. Platz beim Pretema-Cup, dann verrückter Ligalltag
Fehlende Konstanz gepaart mit unnötigen Schwächephasen machten ein besseres Ergebnis der U11 Junioren des Karlsruher SC beim 5. Pretema-Cup in Enzberg unmöglich.
Der KSC belegte nach acht schweißtreibenden Turnierspielen einen ordentlichen sechsten Rang. Turniersieger wurde der starke FSV Mainz 05, die im Finale den FC Bayern München souverän mit 2:0 besiegte.
Für die Karlsruher gestaltete sich der Einstieg in das Turnier nach Plan. Zunächst besiegten die Blau-Weißen Hertha BSC Berlin (2:1) sowie den VfL Pfullingen (1:0) jeweils knapp, aber verdient. Danach handelten sich die Karlsruher zwei völlig unnötige Niederlagen gegen den FSV Mainz 05 (2:3) und den 1. FC Nürnberg (1:2) ein. In beiden Spielen deuteten die Wildparkkicker ihr Potential an, beließen es dann allerdings dabei.
Als Gruppenzweiter qualifizierten sich die Badener für die Zwischenrunde, wo der FC Schalke 04, der FC Bayern München und der FV Waiblingen warteten. Gegen Schalke führte ein Missverständnis in der Defensive der Karlsruher zur schmerzhaften Niederlage (0:1) in einem Spiel auf Augenhöhe. Das nächste Duell gegen die Bayern musste also gewonnen werden, was der KSC auch tat. Ein traumhafter Schuss in den Winkel besiegelte den wichtigen Erfolg, der im Nachhinein jedoch ohne Nutzen blieb, da im abschließenden Zwischenrundenspiel gegen Waiblingen nicht mehr als ein 1:1 heraussprang.
Und auch im Spiel um Platz 5 fanden die Blau-Weißen nicht mehr zu ihrer guten Verfassung zurück. Ein solides Spiel verloren die Karlsruher im Neunmeterschießen und platzierten sich damit auf Platz 6.
Verrückte Schlussphase bringt nächsten Dreier ein
Nachdem das Wochenende zum Teil aufgearbeitet wurde, wollte sich der Karlsruher SC im Ligaspiel gegen den FV Daxlanden in der Tabelle weiter vorschieben. Dank einer turbulenten Schlussphase drehte der KSC einen 0:2-Rückstand tatsächlich noch in einen 3:2-Erfolg.
Dass es überhaupt so weit kommen musste war für die Zuschauer ein Rätsel. Zu dominant traten die Badener im ersten Durchgang auf, verschleppten das Spiel allerdings das ein ums andere Mal. Dadurch verpasste man es, die tiefen Gäste aus der Defensive herauszulocken. Torlos ging es in die Kabinen, ereignisreich startete dafür die zweite Halbzeit. Gleich zweimal verursachte die Nachlässigkeit der KSC-Spieler zwei, aus heiterem Himmel fallende Gegentore.
Die Karlsruher verloren jetzt völlig den Faden. Perplexe Gesichter, Unverständnis machte sich bei den Spielern breit. Wenig später brach die Schlussphase an. Eine, die man so schnell nicht vergessen sollte. Mit der Pistole auf der Brust sorgte ein Doppelschlag in der 50. und 51. Minute für den Ausgleich. Zwei Minuten vor Schluss sorgte ein Geniestreich für den Siegtreffer, in einem völlig verrückten Spiel.
Fazit des Trainerteams Sadowski/Zimmer:
„Das Turnier in Enzberg hat uns eindrucksvoll gezeigt, dass die Spitze nicht weit weg ist. Wir müssen dafür aber deutlich aggressiver werden und nicht nur gegen große Namen wie die Bayern eine überzeugende Leistung abrufen. Genau das Gleiche haben wir gegen Daxlanden gezeigt. Wir müssen einfach gegen jeden Gegner das Maximale abrufen. Daran werden wir in den kommenden Einheiten arbeiten.“









