U10 sammelt Bundesliga-Erfahrungen beim Punica-Cup in Waiblingen

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Am Wochenende ging es für die U10 nach Waiblingen zum Punica-Cup.

Für das  mit Topmannschaften besetzte Turnier u.a. mit RB Leipzig, TSG 1899 Hoffenheim, FC Bayern München oder 1. FC Nürnberg hatten sich die  Jungs  viel vorgenommen, lief es doch in den vorherigen Rundenspielen glänzend.

Der erste Gegner hieß RB Leipzig.  Das Spiel begann vielversprechend mit den besseren Torchancen auf Seiten des KSCs. Durch einen unglücklichen Gegentreffer nach einem Eckball ging RB Leipzig jedoch in Führung.  Unbeeindruckt davon konzentrierten sich die Jungs  auf ihre Stärken und kamen kurz vor Spielende zum verdienten Ausgleich.

Im zweiten Spiel trafen die Blau-Weißen auf den SV Böblingen.  Hier dominierten sie von Beginn an das Spiel, fingen sich jedoch durch einen Ballverlust zunächst das 0:1 ein.  Von nun an ließen sie nichts mehr anbrennen und drehten das Spiel schließlich durch schön herausgespielte Tore zu einem Endstand von 6:1.

Auch die anschließenden Vorrundenspiele gegen den TSV Trudering sowie den FC Rheinsüd Köln gewannen der KSC überzeugend und ungefährdet mit jeweils 7:0. Die Goldrunde war als Gruppenerster  erreicht, die Stimmung bestens – so konnte es weitergehen.

Nach der Mittagspause traf die Mannschaft auf einen deutlich stärkeren Gegner – den späteren Turniersieger Stuttgarter Kickers. Hochmotiviert gingen die Jungs in Spiel und erzielten durch einen traumhaften Lupfer den Führungstreffer.  Das Spiel entwickelte sich zu einer ausgeglichenen Partie mit Torchancen auf beiden Seiten.  Den Anschlusstreffer erzielten die Kickers nach einem unhaltbaren Freistoß in den Winkel.  Jetzt bauten die Gegner immer mehr Druck auf. Nervosität und Leichtsinnsfehler führten zu unnötigen Ballverlusten und auch gut herausgespielte Torchancen konnten nicht verwertet werden.  Ein anschließend gegebener Neunmeter besiegelte schließlich die erste Niederlage mit einem Endstand von 1:3.  

Gegen Rosenhöhe Offenbach wollten die Jungs sich die Chance auf das Erreichen der Endrunde weiterhin offenhalten.  Gleich die erste gute Chance verwertete Offenbach jedoch zielstrebig zum 0:1 aus Karlsruher Sicht. Die körperlich etwas überlegene Mannschaft baute starken Druck auf und dominierte das Spiel, so dass die Blau-Weißen bald völlig aus der Spur gerieten. Es folgten das 0:2 sowie kurz darauf das 0:3 sowie das 0:4. Viel zu spät ließ der KSC seine Stärken aufblitzen, mehr als das 1:4 war nicht mehr drin.

Mit einer minimalen Chance auf die Endrunde startete die Mannschaft am nächsten Tag in die noch offenen Spiele der Zwischenrunde. Schon um 9 Uhr stand man dem späteren Finalisten ASV Dachau gegenüber.  Eiskalt verwandelte man die erste Torchance nach nur wenigen Sekunden zum 1:0.  Ein wichtiges Führungstor, dass dem KSC das Selbstvertrauen zurückgab, und so ließ auch das 2:0 nicht lange auch sich warten.  Der Grundstein für einen Sieg schien gelegt zu sein, doch auch Dachau wollte sich nicht einfach geschlagen geben und verkürzte zum 1:2.  Dies verunsicherte den KSC zusehends, wodurch Dachau das Spiel schlussendlich nach einer starken Aufholjagd zu einem 4:2 drehen konnte.

Das zweite Spiel gegen den TSV Milbertshofen begann mit einer traumhaften Kombination auf Seiten des KSCs, die leider nicht zum Tor führte.  Die Jungs wollten das Spiel gewinnen, agierten allerdings nicht zielstrebig genug. Milbertshofen nutzte eine der wenigen Chancen und entschied das Spiel zu ihren Gunsten.

Nach nun vier Niederlagen in Folge mussten die Jungs das anschließende Spiel gegen den FC Augsburg gewinnen, um bei den Platzierungsspielen nicht zu weit abzufallen. Die Blau-Weißen kämpften beherzt und dominierten das Spiel. Allerdings wurden zu viele Torchancen nicht genutzt, so dass den Augsburgern ein kleiner Fehler in der Abwehr reichte, das Spiel mit einem schnellen Konter für sich zu entscheiden.

Im letzten Spiel des Turnieres spielte man um Platz 23 gegen die Sportfreunde München.  Endlich fanden die Wildparkkicker wieder zu ihrem Spiel und kamen zu guten Abschlüssen, die zunächst entweder am Pfosten oder an den Paraden des Keepers scheiterten.  Doch die Mühe sollte belohnt werden, und nach einem tollen Zuspiel aus dem Mittelfeld traf man schließlich verdient zum 1:0-Endstand.

Das Ergebnis auf dem Papier entspricht letztendlich doch nicht der eigentlichen Turnierleistung der jungen Mannschaft, die sehr gute Ansätze zeigte, viele Spiele dominierte und einige Niederlagen, auch aus Unerfahrenheit, kassierte.  Wille und Motivation auf Seiten der Jungs und der Trainer sind auf jeden Fall da.


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