Früher Doppelschlag beschert den Kette-Jungs die nächsten Punkte
Auch am sechsten Spieltag waren die Karlsruher A-Junioren ihrer Aufgabe gewachsen. Gegen die Jungs vom Bornheimer Hang mündete die Partie am Ende in einen 1:4-Auswärtssieg.

Cheftrainer Ralf Kettemann änderte seine Startelf im Vergleich zu den erfolgreichen Vorwochen auf zwei Positionen. Er schickte Erik David Pop und Houssam Arbai für Tim Schunck und Niklas Behr auf den Rasen. Für Houssam startete die Partie gegen seinen Ex-Verein wie am Schnürchen. Rechts vorne aufgestellt lief er direkt passend ein in den FSV-Sechzehner, als Leon Parduzi ihn aus dem Halbfeld bediente. Er drückte das Leder im ihn gut bekannten Stadion über die Linie und brachte die Seinen in der dritten Minute in Front.
Keine fünf Minuten später pressten die umtriebigen Badener auf die letzte Kette. Letzten Endes kam Kemal Cirpan zum Pressschlag mit FSV-Schlussmann Leo Seiler und drückte das Leder über die Linie. Der frühe Doppelschlag spielte dem Team von Ralf Kettemann verständlicherweise in die Karten. Er bereitete seine Mannschaft auf die körperliche Robustheit und phasenweise tiefes Verteidigen der Gastgeber vor. Auch nach dem Doppelschlag hielt der FSV gut dagegen und sorgte dafür, dass die KSC-Offensive erstmal nicht weiter ins Rollen kam. Kurz vor der Pause schafften die in den weißen Trikots auflaufenden Karlsruher das 3:0. Sommerneuzugang Dimitrios Mitakidis eroberte das Leder und spielte zielgenau in die Füße von Fanol Lutolli. Der Stürmer blieb in der Box eiskalt.
Auch nach Seitenwechsel blieb der FSV „am Start“ wie Cheftrainer Ralf Kettemann auch am Montag noch resümierte. Nach einer Stunde foulte der zuvor bereits verwarnte Fanol Lutolli seinen Gegenspieler gelbwürdig und wurde von Schiedsrichter Julian Gumz in die Kabine geschickt. Trotz der Unterzahl ließen die Badener defensiv nichts anbrennen. Eine Standardsituation leitete indirekt sogar den nächsten KSC-treffer ein. Der eingewechselte Yannick Müller wurde in der Schlussphase gehalten, sodass er nicht an die Kritzer-Hereingabe kam. Der gefoulte trat selbst an und verwandelte vom Punkt souverän. Doch der FSV spielte auch dem 0:4 weiter und konnte kurz darauf ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Metin Sen bearbeitete seinen Gegenspieler im eigenen Sechzehner etwas zu arg, den fälligen Strafstoß brachte Dariyan Demir vorbei an Jannis Bärtl im Tor unter.
Durch den Auswärtssieg bleibt die U19 weiter auf der Siegerstraße und will den Schwung auch für die anstehende englische Woche mitnehmen. Am Dienstag geht es im Pokal zum Partnerverein TSV Reichenbach 05, am Samstag steht das letzte Hinrundenspiel der DFB-Nachwuchsliga an. Um 13:00 Uhr kommt der TSV Schott Mainz, gegen die die Kette-Jungs wieder „alles reinwerfen wollen“.









