Spielbericht U23

Blau-Weiße U23 klettert in der Tabelle

aKAdemie

Für die KSC U23 ging es am Samstag vor 198 Zuschauern gegen den ASC Neuenheim. Gegen den Gast aus Heidelberg dominierte die Blicker-Elf das Spielgeschehen über 90 Minuten und konnte am Ende einen unangefochtenen Heimsieg feiern.

U23 im Kreis nach Abpfiff

Dietmar Blickers Taktik

Bestückt mit sechs Spielern, die aktuell jede Trainingseinheit der Profis durchlaufen war die U23 ihrer Aufgabe insgesamt gewappnet. Blicker stellte sein Team wieder mit Dreierkette vor Torhüter Aki Koch auf. Diese bildeten Enes Zengin, Benedikt Bauer und Arel Demir. Vor Ihnen bildeten Interimskapitän Jakob Weißer, Noah Hampp und Noah Rupp das Zentrum, Auf den Außenbahnen sorgten Frederick Recktenwald und Marius Mahle für gewohnten Betrieb. Im Sturmzentrum schickte Blicker Ali Eren Ersungur neben Robert Geller aufs Feld. Eher zerfahren war der Start in die Partie Drittplatzierter gegen Vierzehnten. Zu ungenaue Aktionen verhinderten zunächst, dass die Blau-Weiße Offensive ins Rollen kam. Den ersten Warnschuss feuerte Geller nach Zuspiel von „Bene“ Bauer nur Zentimeter über das Gehäuse. In der Elften Minute folgte die Karlsruher Führung. Mahle spielte auf Rupp, der Robert Geller auf die Reise schickte. Mit seinem weiten ersten Kontakt marschierte der schnelle Offensivspieler in Richtung Strafraumeck und versenkte das Spielgerät im rechten unteren Eck.

Mit der frühen Führung entwickelte der KSC-Dominanz, weitere Hochkaräter blieben aber eher Mangelware. Bauer, Zengin und Weißer konnten aussichtsreiche Chancen gegen Ende des ersten Durchgangs. Wenig später fiel dann doch noch die verdiente 2:0-Pausenführung. Ali Eren Ersungur eroberte nach Ballverlust das Spielgerät zurück und kombinierte sich per Doppelpass mit Robert Geller frei vor das Gehäuse der Akademiker. Von ähnlicher Position wie sein Vorlagengeber zuvor traf das KSC-Eigengewächs mit dem linken Fuß. Sein Abschluss aus der zweiten Reihe zum möglichen Doppelpack scheiterte am Pfosten.

Mehr Tore in Durchgang Zwei

Nach Seitenwechsel gelang den Wildpark-Kickern mehr Spielkontrolle. Den dritten Treffer erzielte „Fredi“ Recktenwald. Nach Seitenwechsel von Jakob Weißer wurde sein Volley abgefälscht zu einer unhaltbaren Bogenlampe. Den vierten KSC-Treffer steuerte Benedikt Bauer bei, nach gewonnenem Kopfballduell ging der Rechtsverteidiger ins Tempo-Dribbling. Auf dem Weg in den Gäste-Sechzehner spielte Bauer einen Doppelpass mit Ersungurs Hacke und schloss im Anschluss wuchtig ab. Für den letzten Treffer sorgte der eingewechselte Turan Calhanoglu, der nach langem Ball aus rund 18 Metern wuchtig Maß nahm.

Fazit & Ausblick

Cheftrainer Dietmar Blicker sieht trotz des deutlichen Sieges weiter Luft nach oben und will seine Jungs stetig fördern. Ihm geht es als Trainer der jungen Mannschaft „neben den drei Punkten“ auch viel um „die individuelle Entwicklung der Spieler.“ Die von den Profis gekommenen Jungs hatten wieder allesamt ihre Aktien in den verschiedenen Treffern und haben ihn „rundum überzeugt.“

Kommenden Samstag geht es für ihn und seine Mannschaft zum GU-Türk. SV Pforzheim. Anpfiff der Verbandsliga-Partie ist erneut um 15:30 Uhr.


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