Weizel, Engel und Bicki treffen

Blicker-Elf dreht frühen Rückstand

aKAdemie

Für die U23 des KSC ging es am Samstagmittag im Arthur Beier-Stadion weiter in der Verbandsliga Nordbaden. Im Derby gegen den SV Spielberg konnten die Blau-Weißen dabei einen frühen Rückstand wegstecken und am Ende verdient mit 3:1 die Punkte im Wildparkareal behalten.

Weizel, Mahle und Ersungur beim Torjubel

Mit zwei Änderungen in der Startelf ging Dietmar Blicker mit seiner Mannschaft die Heimspielaufgabe gegen den SV Spielberg an. Ali-Eren Ersungur startete anstelle des angeschlagenen Dominik Salz, während Marlon Dinger für Jakob Distelzweig ins Abwehrzentrum zurückkehrte. Mitten im Aufstiegskampf hatte die Blicker-Elf zu Beginn einige Startschwierigkeiten. Nach vier Spielminuten stand es 0:1 für das Team von Gästetrainer Yannick Rolf, Ali Dönmez konnte am zweiten Pfosten unbedrängt einschieben. Es dauerte ein wenig, bis die Mannschaft um Kapitän Sebastian Weizel die Spielkontrolle übernahm. In der Folge spielten sich die Blau-Weißen einige Chancen zum Anschluss heraus, doch nach knapp 15 Minuten scheiterten Geller und Engel bei ihrer brandgefährlichen Doppelchance. Geller profitierte bei der Mahle-Hereingabe von einem Ausrutscher der SVS-Defensive, blieb im Duell mit Schlussmann Graehl aber nur zweiter Sieger. Die anschließende abgefälschte Hereingabe von Recktenwald im Anschluss probierte Engel per Fallrückzieher, setzte seinen Versuch aber knapp drüber. Zehn Minuten später probierte es Ersungur nach Ablage von Marlon Dinger aus der zweiten Reihe. Sein Volley rauschte jedoch knapp am Pfosten vorbei. Mit dem Ausgleich sollte es vor der Pause nichts mehr werden, daran änderten auch Recktenwalds Flatterball und dem folgenden Engel-Abstauber aus spitzem Winkel nichts. Engel setzte noch eine Kopfballbogenlampe knapp drüber, ehe es nach einer Aki Koch-Parade in die Kabine ging.

Weizel egalisiert vom Punkt

Nach Seitenwechsel benötigten die Karlsruher einen Elfmeter für die Egalisierung des Rückstands. Routinier Sebastian Weizel ließ sich nach Foulspiel an Marius Mahle vom Punkt nicht zweimal bitten und schraubte sein Torekonto auf zehn (57.)! Bei einer weiteren Doppelchance durch den eingewechselten Bekem Can Bicki und Mahle zeigte Spielberg-Schlussmann Brian Graehl zweimal eine sensationelle Fußabwehr. Doch bei der nächsten KSC-Chance blieb der Torsteher machtlos: Geller behauptete einen Zengin-Flugball und bediente Nico Engel. Der Winterneuzugang zögerte nicht lange und traf zum 2:1 in die Maschen.

Joker Bekem Can Bicki freut sich über sein Treffer zum 3:1-Endstand
Joker Bekem Can Bicki freut sich über sein Treffer zum 3:1-Endstand

In der Schlussphase schafften es die Spielberger nicht, den nötigen Druck in der Offensive zu erzeugen, dennoch bot sich Raum für Karlsruher Konter. Joker Julian Gerold fand seinen Sieger nach schönem Solo zwar wieder am starken Graehl, doch das 3:1 sollte nur wenige Zeigerumdrehungen später fallen. Bekem Can Bicki nutzte die Vorlage von Noah Hampp im Nachschuss aus spitzem Winkel zum umjubelten 3:1-Endstand (90.+2).

Fazit & Ausblick

Durch den Heimsieg bleibt die Blicker-Elf Spitzenreiter Bruchsal weiter auf den Fersen. Im Aufstiegsrennen stehen die Wochen der Wahrheit an. Fünf Spiele sind noch zu gehen, auf dem KSC-Restprogramm stehen dabei auch noch die Partien mit Bruchsal (1. Platz) und Mühlhausen (3. Platz).

KSC-Aufstellung

Koch – Geigle, Dinger, Zengin – Mahle, Wäschenbach, Weizel (77.), Recktenwald (87. Meier) – Geller (87. Hampp) – Ersungur (70. Bicki), Engel (81. Gerold)


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