Becker erwartet in Braunschweig eine Topleistung

Ohne seinen Kapitän Danny Schwarz, der aufgrund seiner fünften Gelben Karte gesperrt ist, tritt der KSC morgen (19 Uhr) bei Eintracht Braunschweig an. Für ihn wird Timo Staffeldt auflaufen, Spielführer wird Mario Eggimann sein.

Von David Ruf
"Wir bereiten uns auf ein sehr schweres Spiel vor", sagt KSC Cheftrainer Edmund Becker vor der Partie morgen Abend (19 Uhr) bei Eintracht Braunschweig. "Wer glaubt, dass man nach der Partie gegen 1860 München nun mit ein paar Prozent weniger Leistung bei einem Aufsteiger gewinnen kann, ist definitiv auf dem Holzweg. Ich steuere mit allen Mittel gegen eine solche Einstellung und sage, dass nur eine Topleistung zum Erfolg führen wird."

Die Braunschweiger, die mit Marco Grimm und Daniel Graf auch zwei ehemalige KSC Akteure im Kader haben, haben bisher nur drei Punkte weniger auf dem Konto als die Karlsruher und Becker bei dessen Spielbeobachtung in Aachen bereits beeindruckt: "Sie sind besonders im Kollektiv stark."

Im Stadion an der Hamburger Straße wird der etatmäßige Spielführer Danny Schwarz nicht dabei sein die fünfte Gelbe Karte zwingt ihn zum zuschauen. Seine Position wird Timo Staffeldt einnehmen, Mario Eggimann wird die Mannschaft als Kapitän anführen. Eine Gelb Sperre hat dagegen bereits Ioannis Masmanidis abgesessen, er wird wieder in die Startformation rücken. Wahrscheinlich wird Becker die taktische Variante wählen, die bereits im Heimspiel gegen Dynamo Dresden erfolgreich war. Giovanni Federico wird demnach die rechte Seite beackern, während Masmanidis in den Sturm vorrückt. Dessen Partner dort wird Edmond Kapllani sein. "Insgesamt muss er zwar die Bälle besser halten und sich besser durchsetzen, trotzdem war ich von seiner Leistung gegen München nicht enttäuscht", erläutert der Coach die erneute Berufung des Albaners in die Startelf.


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