Topfacts zum Topspiel beim FC St. Pauli

Profis

Positive Vorzeichen für das KSC-Gastspiel beim FC St. Pauli (Montag, 20.15 Uhr): Die letzten 3 Partien am Millerntor konnten die Blau-Weißen allesamt für sich entscheiden.

Der FC St. Pauli gewann nur 1 der letzten 7 Zweitliga-Spiele gegen Karlsruhe (2 Remis, 4 Niederlagen) – im August 2015 mit 2-1 beim KSC. Die letzten 3 Heimspiele gegen die Badener gingen alle verloren.

Abstiegskampf: Der KSC liegt auf Rang 15 punktgleich mit St. Pauli und den 2 Teams auf den Rängen 17 und 18. Es ist das erste Mal seit Einführung der 3-Punkte-Regel, dass nach 21 Spielen 4 Teams punktgleich am Tabellenende liegen.

Das Team von Ewald Lienen holte im Februar 7 Punkte aus 3 Partien – nur Tabellenführer Stuttgart mehr (9). Nur 1 der letzten 7 Spiele ging verloren (3 Siege, 3 Remis): Mit 0-1 gegen
Stuttgart am 18. Spieltag.

Slomka-Effekt verpufft: Nach 4 Punkten aus den ersten 2 Spielen unter Mirko Slomka kassierte der KSC zuletzt 2 Pleiten in Folge. In 4 Partien seiner Amtszeit gab 7 Gegentore, nur Bielefeld kassierte mehr (8).

Überhaupt gewann der KSC nur 1 der letzten 11 Spiele (6 Niederlagen, 4 Remis): Am 18. Spieltag gab es im ersten Spiel unter Slomka einen 3-2-Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten Arminia Bielefeld (vor der Partie beide 14 Punkte).
 
Der FC St. Pauli holte aus den 4 Montagsspielen dieser Saison nur einen Punkt: 1-1 gegen Nürnberg am 11. Spieltag. Für den KSC ist es die erste Montagspartie in dieser Spielzeit.

Der KSC erzielte an den ersten 21 Spieltagen nur 2 Tore in der 1. Hälfte, das ist eingestellter Negativrekord in der eingleisigen 2. Liga. Zuvor hatte nur Bielefeld in der Saison 2010/11 zu diesem Zeitpunkt so wenige Tore im 1. Durchgang erzielt.

Franck Kom (Gelb-Rot-Karte gegen Union Berlin) fehlt den Badenern in Hamburg. Dafür dürfen Grischa Prömel und Hiroki Yamada, die gegen die Eisernen gesperrt fehlten, wieder mitwirken.

Mirko Slomka war zwischen Juli 2001 und Juni 2004 Co-Trainer bei Hannover 96, ab März 2004 war dabei Ewald Lienen sein Cheftrainer. Gemeinsam schafften sie den Klassenerhalt in der Saison 2003/04, anschließend war für Slomka Schluss bei 96.


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