Gegner im Detail: Zu Gast beim 1. FC Nürnberg
Der 26. Spieltag bedeutet für den Karlsruher SC eine Auswärtspartie beim 1. FC Nürnberg. Um 18.30 Uhr sind die Badener im "Stadion Nürnberg" zu Gast. Wir blicken auf den Gegner.

Anfang März beerbte Michael Köllner den glücklosen Alois Schwartz beim 1. FC Nürnberg. Der 47-Jährige feierte beim 1:0 über Arminia Bielefeld direkt einen Einstand nach Maß. Wie lange der Interimstrainer die Geschicke der Franken lenkt steht noch nicht fest, eigentlich ist Köllner nämlich Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrums sowie Trainer der U21 des Clubs.
Gegen den neuen Tabellenführer Union Berlin kassierten die Nürnberger dann allerdings trotz guter Leistung eine 0:1-Pleite in der Hauptstadt. Damit verlor der FCN vier der vergangenen fünf Bundesligapartien. Mit je zwei Siegen, einem Remis und fünf Niederlagen weist der Tabellenzehnte die gleiche Rückrundenbilanz auf, wie die Gäste aus Karlsruhe. Jetzt warten drei Spiele in acht Tagen auf die Franken. "Das ist eine Herausforderung, nach einer Pause so viele Spiele in so kurzer Zeit zu haben", erklärt Interimstrainer Köllner, der sich allerdings gut gerüstet sieht: "Wir haben die Pause gut genutzt, haben intensiv trainiert und konnten einige Dinge angehen, die wir uns vorgenommen hatten."
Den Karlsruher SC erwartet der Fußballlehrer eher defensiv: "Der KSC wird uns nicht als stürmende Mannschaft gegenüber treten. Wir sind in der Verpflichtung zu agieren", so Köllner. Der letzte Heimsieg der Nürnberger gegen die Badener liegt allerdings schon eine Weile zurück: Im Februar 2004 fügte „Phantom“ Marek Mintal mit zwei Treffern den Karlsruhern die letzte Niederlage in der Frankenmetropole zu.
Beide Mannschaften plagen vor der Partie am Freitagabend gehörige Verletzungssorgen. Insgesamt drohen 17 Akteure auszufallen. FCN-Youngster Dennis Lippert erlitt in der Länderspielpause einen Kreubandriss und reihte sich hinter Abdelhamid Sabiri, Laszlo Sepsi, Patrick Erras, Tim Leibold und Shawn Parker in die lange Verletztenliste der Hausherren ein. Edgar Salli fehlt zudem gelb gesperrt. Obwohl Stammtorwart Thorsten Kirschbaum wieder ins Training eingestiegen ist, vertraut Köllner zwischen den Pfosten auch gegen den KSC auf Routinier Raphael Schäfer.
Das Hinspiel im Oktober endete 3:0 für den 1. FC Nürnberg. Doppelter Torschütze damals im Wildpark war Guido Burgstaller. Der zu Schalke 04 abgewanderte Stürmer fehlt den Franken sehr. Seit dem Wechsel traf der Club nur noch sechs Mal ins gegnerische Netz – so oft wie Burgstaller bislang für seinen neuen Arbeitgeber alleine knipste. Der Club erwartet im Stadion Nürnberg am Freitagabend rund 25.000 Zuschauer, rund 1000 Karlsruher machen sich auf den knapp dreistündigen Weg ins Frankenland.
Berichterstattung rund um die Partie
Wir berichten natürlich via Live-Ticker auf ksc.de und in der KSC-App vom Duell am 26. Spieltag. Zusätzlich bekommt ihr bei Twitter Live-Infos zur Partie, bei Instagram und Snapchat halten wir euch wie gewohnt mit exklusiven Eindrücken auf dem Laufenden.











