"Der Ball war immer interessanter"

Wildcast Folge 12 mit Andreas Müller

Profis

In Folge 12 des KSC-Wildcast stellt sich Neuzugang Andreas Müller den Fragen von Host Michael Wolf. Er erzählt von seinem Werdegang, der ihn innerhalb weniger Jahre von der Regionalliga bis ins deutsche Oberhaus geführt hat, welche Rolle seine Familie in seinem Leben spielt und wieso er als Kind mal beim Kinderturnen rausgeworfen wurde.

Andreas Müller über ...

... sein Ankommen in Karlsruhe:
"Ich bin super angekommen und es macht auch Spaß mit der Truppe. Die Jungs sind super. Ich wusste aber, worauf ich mich einlasse, da ich viele schon aus Spielen gegeneinander ein bisschen kannte. Wenn die Ergebnisse dann auch noch dementsprechend sind, ist die Stimmung auch nochmal eine andere."

... seinen Wechsel in den Profi-Fußball:
"Ich war richtig im Flow und hatte gerade meine ersten vier Spiele in der Regionalliga in Walldorf gemacht und dann kam Corona. Keiner hatte eine Ahnung, wie es weitergeht. Magdeburg hatte dann in der 3. Liga den Klassenerhalt geschafft und für sie war es kein hohes Risiko, einen jungen Spieler aus der Regionalliga zu holen. Der Wechsel war dann für mich der endgültige Schritt in den Profi-Fußball."

... der Unterschied zwischen Doppel-Sechs und alleiniger Sechser:
"Man muss schon viele Löcher stopfen und der größte Unterschied ist, dass man mehr und intensiver läuft, gerade in der Defensive. Da muss ich mich ehrlicherweise auch noch etwas dran gewöhnen, ich spiele Fußball und bin kein Leichtathlet, sage ich da immer mit einem Augenzwinkern."

... seine Kindheit:
"Meine Familie hatte mit Fußball nichts am Hut. Ich bin auch das jüngste von drei Kindern mit zwei älteren Schwestern. WM und EM wurde bei meinen Eltern immer geschaut, Bundesliga aber gar nicht. Meine Eltern haben aber gesagt, dass ich immer dem Ball hinterhergerannt bin. Da wurden auch andere Dinge versucht, mit Kinderturnen oder ähnlichen Dingen. Aber da war immer der Ball interessanter. Irgendwann wurde ich auch mal beim Kinderturnen rausgeschmissen, weil ich den Ball quer durch die Halle gekickt habe."

Das ganze Gespräch mit Andreas Müller findet ihr auf Spotify und auf YouTube!


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