Vorfreude auf Duell in Stuttgart

Profis von Daniel Heinz

Wie bereits im Vorjahr trifft der KSC in seinem vierten Saisonspiel auf den VfB Stuttgart. In dieser Spielzeit allerdings zunächst auswärts, am Sonntag gastieren die Badener ab 17.00 Uhr in der Mercedes-Benz-Arena.

Von David Ruf
Nach den bisherigen Ergebnissen in der laufenden Saison sieht KSC-Cheftrainer Edmund Becker in der Partie allerdings keinen richtungsweisenden Charakter. „Für uns zählt immer nur das nächste Spiel.“ Dennoch ist es das erklärte Ziel des Fußballehrers, „wie immer wenn wir irgendwo in ein Stadion einlaufen, zu punkten. Dafür ist es aber erforderlich, dass wir selbst ans Limit gehen, jeder einzelne Spieler und auch als Mannschaft insgesamt“.

Dass die Gastgeber noch am Donnerstag im UEFA-Cup spielen mussten, sieht Becker durchaus als Vorteil. „Sie mussten zwar aufgrund des Ergebnisses nicht bis zum Schluss richtig Gas geben, aber was die Kraft angeht, kann man so etwas sicher nicht ganz weg wischen.“

Nach der Absage des Spiels in Frankfurt am vergangenen Freitag konnten die Blau-Weißen unter der Woche beim Testspiel in Wiesloch immerhin einen kleinen Wettkampf simulieren, mussten dafür aber einen hohen Preis bezahlen. Edmond Kapllani verletzte sich kurz vor Ende der Partie an den Adduktoren und wird am Sonntag definitiv ausfallen. Bei Angreifer Joshua Kennedy ist der Magen-Darm-Virus unterdessen nicht so schlimm, wie zunächst befürchtet. Der australische Nationalspieler nahm bereits gestern wieder das Lauftraining auf. Nach den letzten beiden Trainingseinheiten am Freitag und Samstag will Trainer Becker dann entscheiden, ob Kennedy für einen Einsatz von Beginn an fit ist. Auch hinter einem möglichen Einsatz von Christian Timm, der zuletzt an einer Angina laborierte, steht noch ein großes Fragezeichen. Zudem bereitet Becker noch die Kniekehlenverletzung von Bradley Carnell Sorgen.


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