Verdiente Niederlage gegen heimstarke Aachener
(eis) Der KSC unterlag am Samstag Nachmittag Alemannia Aachen vor 9.800 Zuschauern auf dem Aachener Tivoli mit 0:2 (0:1) und musste somit die zweite Auswärtsniederlage in Folge hinnehmen.
Alemannia Coach und Ex KSC Übungsleiter Jörg Berger veränderte sein Team personell im Vergleich zur DFB Pokalniederlage gegen den 1. FC Köln am vergangenen Mittwoch auf zwei Positionen: Innenverteidiger Frank Schmidt musste auf der Bank Platz nehmen, für ihn lief Ivica Grlic auf, der das Mittelfeld der Westfalen verstärkte. Zudem ersetzte Thierry Bayock den zuletzt schwachen Marco Zimmermann im Angriff der Schwarz Gelben.
Durch die Knöchelverletzung von Theo Rus und Clemens Fritz Gelb Rot Sperre war auch Stefan Kuntz, Cheftrainer des KSC, zu zwei Umstellungen innerhalb der Mannschaft gezwungen. Kuntz zog Mannschaftskapitän Thijs Waterink ins defensive Mittelfeld, Marco Grimm rückte für ihn in die Innenverteidigung und Holger Seitz sollte seine Rolle im Mittelfeld ungewohnt offensiv interpretieren. Die freie Position auf der linken Angriffseite besetzte Aydin Cetin.
Auf der Karlsruher Auswechselbank nahmen, ob der Verletzungsnöte des Trainers, die beiden Amateure Marcel Löbich und Ivan Saenko platz.
Die Alemannia zeigte den Karlsruhern von Beginn an, wer Herr auf dem Platz sein sollte und ließ die Gäste in ihrem Spielaufbau zunächst nicht zur Entfaltung kommen. In der elften Spielminute sorgte Thierry Bayock zum ersten Mal für Aufruhr, als er im Karlsruher Strafraum zu Fall kam. Schiedsrichter Hermann Albrecht entschied allerdings zu Recht auf Eckstoß, zog damit aber zunächst den Unmut des Aachener Publikums auf sich.
Sieben Minuten später musste dann KSC Schlussmann Walter zum ersten Mal ins Spielgeschehen eingreifen einen Flachschuss von Marco Zernicke konnte der Keeper gerade noch so zur Ecke klären.
Die Blau Weißen hatten ihre erste große Tormöglichkeit nach 24 gespielten Minuten. Daniel Graf, der im Strafraum durch Aydin Cetin freigespielt worden war, versprang die Kugel aber auf dem schwer zu bespielenden Geläuf, sodass es zunächst beim 0:0 Unentschieden blieb.
In der Schlussminute des ersten Durchganges konnten die Gastgeber allerdings dennoch in Führung gehen. Nach einem Freistoß staubte Henri Heeren ab und schob die Kugel ins leere Karlsruher Gehäuse.
Nach dem Seitenwechsel hatte der KSC die erste nennenswerte Möglichkeit Danny Fuchs setzte einen Distanzschuss aus 20 Metern knapp über das Aachener Tor (46.). In der 67. Spielminute kam erneut ein Aachener Spieler im Karlsruher Strafraum zu Fall: Als Thomas Walter gegen den herannahenden Caillas klären wollte und ihn dabei leicht berührte, kam dieser zu Fall, was Schiedsrichter Albrecht mit einem Strafstoß und einer gelben Karte gegen den Keeper ahndete. Den fälligen Elfmeter verwandelte Karl Heinz Pflipsen souverän zur 2:0 Führung für die Gastgeber.
In der Schlussphase hatten beide Mannschaften weitere Einschusschancen auf Karlsruher Seite unter anderem der eingewechselte russische Juniorennationalspieler Ivan Saenko nach einem tollen Solo am Ende blieb es aber beim Alles in Allem verdienten Sieg für Alemannia Aachen.
Am kommenden Samstag (15 Uhr) gastiert der SV Waldhof Mannheim im Karlsruher Wildparkstadion. Clemens Fritz wird dann wieder spielberechtigt sein, ob allerdings Theo Rus wieder dem Kader angehören und die Personalsorgen seines Trainer schwächen kann, wird sich erst im Verlauf der kommenden Woche zeigen.
Alemannia Aachen:
C. Schmidt Landgraf, Rauw, Heeren, Spanier Grlic, Pflipsen (78. F. Schmidt), Zernicke (85. Lämmermann) Bayock (85. Hildmann), Diane, Caillas
Karlsruher SC:
Walter Birk Grimm (83. Saenko), Kracht Waterink Seitz, Melkam, Fuchs Graf, Labbadia, Cetin
Tore:
1:0 Heeren (45.)
2:0 Pflipsen (68., FE)
Gelbe Karten: Grlic (78.) Grimm (45.), Walter (67.), Kracht (67.), Fuchs (80.)
Zuschauer: 9.800
Schiedsrichter: Hermann Albrecht
Assistenten: Ralf Viktoria, Tobias Welz











