U19 punktet im Baden Württembergischen Derby
1:1 Unentschieden trennten sich die U19 des KSC und die Stuttgarter Kickers am Sonntagnachmittag. Trotz Feldüberlegenheit nach zwei Platzverweisen gelang den Karlsruhern gegen die kompakte Kickers Abwehr nicht der Siegtreffer.
Von Markus Kauczinski und David Ruf
Letzlich gerecht wurden die Punkte in der ADM Arena zwischen den Kickers und der Wildparkelf geteilt. 1:1 lautete der Endstand nach 90 hart umkämpften Minuten.
In den ersten zwanzig Minuten waren die Kickers spiel bestimmend mit einem Übergewicht im Mittelfeld. Mit zunehmender Spieldauer konnte die Elf von Coach Markus Kauczinski die Partie in die Hand nehmen und ging in der 28. Minute durch Strobel in Führung. Nach einem schönen Pass von Noureddine auf Fischer, der vor allem in der ersten Halbzeit für einigen Wirbel auf der rechten Seite sorgte, konnte dieser sich an der Außenlinie durchsetzen und flanken, Mittelstürmer Erich Strobel verwertete am langen Pfosten mit dem Kopf. Als alle glaubten, man ginge mit dieser Führung in die Pause schlug der Torjäger der Kickers, Ahmet Kulabas, zu. Nach einem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld hatten die Stuttgarter Stürmer zu viel Platz, den sie eiskalt nutzten. Kurz danach wurde ein Kickers Akteur mit einer Gelb Roten Karte zum Duschen geschickt.
Nach der Halbzeit und mit einem Mann mehr auf dem Feld, wollte die Wildpark Elf auf Sieg spielen und wechselte mit Essig und Kuday zwei zusätzlich offensive Spieler ein. Kuday besaß kurz nach der Halbzeit die beste Chance, als sein fulminanter Distanzschuß vom Innenpfosten wieder heraus sprang. In der 55. Minute der nächste Aufreger, als der nächste Spieler der Schwaben wegen einer Tätlichkeit vom Platz mußte. Von nun an igelte sich die Elf von Wolfgang Schneck ein und versuchte zu kontern. Wer nun glaubte das Spiel würde einfacher, sah sich getäuscht. Letztlich brachten die aufopferungsvoll kämpfenden Kickers den einen Punkt nach Hause.
"Natürlich kann man besser spielen wenn man zwei man mehr hat, aber vorne bleibt es trotzdem eng, wir haben nicht die richtigen Mittel gefunden den Abwehrriegel der Kickers zu knacken, von daher geht das Unentschieden in Ordnung. Mich wurmt mehr das Tor kurz vor der Halbzeit, wir wurden zu nachlässig und sind uns zu schön mal ein Ball weg zu hauen, das wurde bestraft", zieht Trainer Kauczinski ein durchwachsenes Urteil der Partie.
Nun hofft man im nächsten Heimspiel gegen Darmstadt 98, das auf Samstag, den 11. Dezember (Anpfiff 14 Uhr) vorverlegt wurde, seine Heimstärke demonstrieren zu können. Jedoch sollte man die Hessen, die im Moment auf einem Abstiegsplatz stehen nicht unterschätzen, denn sie bekommen von ihren Gegnern durchweg gute Kritiken.











