KSC unterstützt Auswärtsfahrt / "Keine Zusammenarbeit mit Schäfer"
Als Entschädigung für die sportlichen Enttäuschungen unterstützt der KSC die Auswärtsfahrt nach Cottbus mit 5.000 Euro, die Mannschaft bezahlt die Tickets. Unterdessen erteilte Präsident Hubert H. Raase Spekulationen um eine Schäfer Rückkehr eine Absage.
Von Andreas Eisinger
Der KSC unterstützt seine Anhänger bei der Fahrt zum Vorrunden Finale bei Energie Cottbus am Freitag mit 5.000 Euro. "Unsere Fans haben sich das verdient", erläuterte Präsident Hubert H. Raase die Wiedergutmachung des Vereins für die sportlichen Enttäuschungen der letzten Zeit. Martin Löffler, Supporters Vorstand und Organisator der Auswärts Busse freute sich über die Entscheidung von Präsidium und Management: "Wir können mit dem Preis jetzt sehr weit runtergehen, so dass uns mehr blau weiße Fans ins Stadion der Freundschaft begleiten können."
Auf stimmgewaltige Unterstützung in der Lausitz hofft auch der wieder genesene Kapitän Danny Schwarz: "In dem wichtigen Spiel brauchen wir die Unterstützung unserer tollen Fans." Nach der Duisburg Pleite zögerte auch das Team nicht lange und bezahlt den mitreisenden KSC Anhängern die Eintrittskarten aus der Mannschaftskasse. Mit ihrem Engagement wollen die Kicker ihre Zuschauer für enttäuschende Auftritte aus der Vergangenheit entschädigen, bevor in Cottbus die sportliche Wiedergutmachung folgen soll.
Auslöser für die Entscheidung, die Eintrittskarten zu sponsern, war der Freitagabend, als sich die Mannschaft den aufgebrachten Fans an der Ausfahrt hinter der Haupttribüne stellte. Mehrere hundert Anhänger hatten sich dort nach dem Schlusspfiff versammelt und lautstark, aber friedlich ihren Unmut geäußert. "Es lief alles in geordneten Bahnen ab, wir haben absolutes Verständnis für die Enttäuschung unseren Anhängern liegt der KSC genauso am Herzen wie uns", widersprach Manager Rolf Dohmen in einer Pressemitteilung am Montag entschieden Medien Berichten, die von Ausschreitungen nach dem Spiel berichtet hatten.
Zeuge der Heimniederlage und der anschließenden Proteste war auch ein altbekanntes Gesicht: Winfried Schäfer war gegen den MSV Studiogast beim Bezahlsender Premiere und löste mit seinem Besuch Spekulationen um eine mögliche Rückkehr in den Wildpark aus. Aufkeimenden Gerüchten schob Präsident Raase heute einen Riegel vor: "Es wird zu keiner Zusammenarbeit zwischen dem KSC und Schäfer kommen."











