U19 kassiert Ausgleich in letzter Minute
Im Nachholspiel gegen die abstiegsbedrohte TSG Hoffenheim musste die U19 des KSC am Mittwochabend noch den bitteren 1:1 Ausgleich in der Schlussminute hinnehmen.
Von David Ruf
In einem hart umkämpften Spiel gegen die abstiegsbedrohte TSG Hoffenheim musste die U19 des KSC am Mittwochabend in der letzten Spielminute noch den 1:1 Ausgleich hinnehmen, der gleichzeitig auch den Endstand bedeutete.
Das Spiel begann mit einem Paukenschlag nachdem sich Leo Neziray rechts gegen zwei Mann durchgesetzte und die Seite auf auf Daniel Brosinski wechselte, zog dieser zu aller Überraschung aus 25 Meter Entfernung ab und ließ Torsteher Kirchbaum mit seinem Schlenzer keine Chance. In der Folgezeit blieb der KSC das gefährlichere Team und hätte durch Stindl und Neziray sogar erhöhen können. Erst nach und nach befreiten sich die Hoffenheimer und kamen ebenfalls zu Chancen. Gerade nach Standardsituationen konnte der gut aufgelegte Karlsruher Keeper Sebastian Dohm zweimal glänzend parieren.
In der zweiten Halbzeit drängte dann die TSG auf den Ausgleich, wobei die Konter des KSC gefällig wirkten, aber der letzte Zug zum Tor fehlte. Als schon niemand mehr damit rechnete kam Bartosz Broniszweski nach einer harten Hereingabe im Fünfmeterraum zum Schuss und ließ Dohm keine Chance. Zwar war der Ausgleich in der Schlussminute ärgerlich, doch war es nach einem abwechslungsreichem Spiel letztlich ein gerechtes Unentschieden.
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Ähnlich sieht es auch KSC Trainer Markus Kauczinski: "Wir können in der ersten Halbzeit mit zwei hundertprozentigen Chancen den Sack zu machen, Hoffenheim hat aber nie aufgegeben und auf Grund der zweiten Halbzeit das Unentschieden verdient. Ich hoffe, dass sie im Endspurt der Saison einen langen Atem haben und nicht absteigen werden."
Zwar feierten die Hoffenheimer den Punkt wie einen Sieg, doch durch den Sieg der Ulmer gegen Kaiserslautern haben sie einen Platz verloren und sind als elfter der Tabelle nur noch einen Platz vom Abstiegsplatz entfernt. Auf diesem steht im Moment die Frankfurter Eintracht, die allerdings drei Spiele weniger auf dem Konto hat. Keine Sorgen hat dagegen die U19 des KSC, sie liegt mit 35 Punkten auf dem fünften Platz und hat sich in der Spitzengruppe gefestigt. Dazu Jugendleiter Werner Schön: "Die Liga ist noch ausgeglichener als die letzten Jahren, es stehen richtig gute Mannschaften unten und spielen um den Abstieg. Ein Kompliment an unsere Jungs, die dafür gesorgt haben, dass wir dieses Jahr nicht zittern müssen. Jetzt wollen wir am Montag hier ein schönes Halbfinale gegen Hannover 96 sehen."
Denn am Ostermontag (13 Uhr) findet auf Platz zwei des Wildparkstadions das Halbfinale des DFB Jugendpokals statt. Der KSC trifft dabei auf Hannover 96, die in der Bundesliga Nord einen Spitzenplatz belegen. Der KSC hofft auf zahlreiche Unterstützung seiner Fans. Weitere Informationen zu dieser Begegnung gibt es am Samstag auf www.ksc.de.
KSC: Dohm, Abele, Müller, Tuzluca, Charrier, Fischer (67.Acik), Stindl, Kuday, Brosinski (70. Enzenhofer) , Neziray (65. Kaya) , Fetsch.











