U17: Sieger im Pokalfinale

Frauen

In einem einseitigen Spiel besiegte der KSC die SG Hohensachsen mit 6:1

Die Rollen war vor Beginn des Finales klar verteilt: der KSC als zweiter der Oberliga war Favorit, Hohensachsen als Fünfter der Verbandsliga war Außenseiter. Die KSC-Mädels wollten nach den zweiten Plätzen im Pokalfinale 2015, in der Hallenrunde und eben in der Oberliga dieses Mal als Siegerinnen vom Platz gehen, wussten aber, dass der Pokal bekanntlich seine eigenen Gesetze hat und auch „David-Goliath-Spiele“ gewonnen werden müssen.

So begannen die Juniorinnen zwar druckvoll, aber auch nervös und leicht hektisch. Eckbälle in den ersten Minuten und mehrere, noch recht sanfte Toschüsse zeigten aber auf, dass sie hier das Spiel machen wollten, doch die funktionierende Abseitsfalle der Hohensachsener und die eigene überhastete Spielweise setzten dem Tordrang noch Grenzen. Erst nachdem durch einen Starkregen alle Spielerinnen gründlich durchnässt waren, gelang nach guter Kombination und sattem Torschuss das 1:0.  Danach  legten die Mädels die Nervosität ab und spielten befreiter auf.Zwei absolut identische Tore in der 22. Minute – Perfekter Eckball, Kopfball der Stürmerin - und in der 23. Minute – perfekter Eckball, Kopfball, diesmal etwas tiefer gelegt – waren dann schon die Vorentscheidung. Hohensachsen versuchte zwar sich durch schnelle Konter Chancen zu erspielen, doch diese Versuche wurden meist schon im Mittelfeld, spätestens aber durch die Verteidigung zu nichte gemacht. Bis auf einen Torschuss, der aber prächtig pariert wurde, konnte Hohensachsen keinen Stich machen. So stärkte der Trainer den Sturm mit einer weiteren Offensiv-Spielerin und verzichtete auf das defensive Mittelfeld. Der aufgestockte Sturm produzierte weiterhin Möglichkeiten, darunter einen Lattenschuss und eine 100prozentige Chance, die aber in den Armen der Torfrau landete, ehe kurz vor der Pause durch eine perfekt angenommene Ecke das vierte Tor fiel.

Souveräner Auftritt nach der Pause

Nach der Pause ging es auf beiden Seiten wieder konzentriert zur Sache. Das Bild war zunächst das gleiche. Die KSC-Mädels, mittlerweile - soweit möglich -  einmal durchgewechselt, stürmten weiter, liefen immer mal wieder in die Abseitsfallen, kreierten aber auch wieder viele Ecken und etliche sehr gute Möglichkeiten. Hohensachsen versuchte jetzt mit frühem Pressing den Ball in der KSC-Hälfte zu halten. Dabei geriet eine Rückgabe des KSC zur Torfrau etwas scharf. Die Torfrau konnte den Ball nicht kontrollieren und holte im Nachgehen eine Gegnerin von den Füßen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Hohensachsen zum 1:4. Doch schon 2 Minuten später stellten die KSC-Mädels den Vier-Tore-Abstand wieder her, eine Flanke von links wurde wieder gekonnt im Tor versenkt. Die Hohensachsener Spielerinnen gaben trotz des Spielstandes nie auf und  waren mutiger als in der ersten Halbzeit, indem sie jetzt auch aus der zweiten Reihe Torschüsse abgaben. Dennochwar der KSC zu keiner Zeit in Gefahr und weiterhin deutlich feldüberlegen. So konnten die Spielerinnen nach etlichen Ecken  in der 73. Minute ein weiteres Tor aus dem Spiel heraus zum 6:1 erzielen. Danach  versuchten auch die Verteidigerinnen zu einem Tor zu kommen, es reichte aber „nur“ noch zu einem Pfostenschuss. Es blieb beim hochverdienten  6:1.

 Der Jubel nach dem Spiel war groß. Alle Mädels der Mannschaft waren da, dazu viele Eltern, Verwandte und Fans. Noch größer wurde der Jubel der Mädels, als es zur Goldmedaille, dem Pokal und dem Auszeichnen der überragenden KSC-Spielerin („lupenreiner Hattrick“) auch noch Eintrittskarten für Rust gab. Ein herzliches Danke geht an dieser Stelle an den FC Weiher, der die Pokalfinale der B- und C-Juniorinnen (auch hier weurde der KSC Pokalsieger) perfekt ausrichtete.

Für die B-Juniorinnen ist diese überaus erfolgreiche Saison  immer noch nicht zu Ende. Vom 1. - 3 Juli nimmt die gesamte Mannschaft (samt vieler Eltern) am hochkarätig besetzten STEKA-Cup in Trier teil. Erst danach ist Schluss.

Heute spielten für den KSC:

Leah Antoni, Emma Forchel, Jana Glaser, Samira Huber, Roberta Kalcher, Nora Kappler, Vanessa Leimenstoll, Pia Nagel, Jane Paschen, Shanice Rapp, Janine Rehn, Anna Rogee


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