U17: Niederlage in Freiburg

Frauen

Im letzten Spiel der Hinrunde verloren die U-17 Juniorinnen gegen den SC Freiburg II mit 1:2

„Die Angst zu verlieren war größer als die Lust zu gewinnen“ so beschrieb ein Zuschauer treffend das Spiel des KSC gegen die jungen Freiburgerinnen. Diese spielten unbeschwerter, in den Angriffen bissiger und in der Verteidigung kampfbereiter als die KSC-Mädels. Dabei hatten die Karlsruherinnen in der ersten Halbzeit mehr Ballbesitz und die größeren Spielanteile. Dies führte zu  6:0 Eckbälle, einem satten Schuss gegen den Außenpfosten und zwei Schüssen knapp über das Tor und kurz vor der Halbzeit zur Riesenmöglichkeit, die jedoch aus wenigen Metern vor dem Tor direkt in den Armen der Torfrau landete. Die technisch versierten Freiburgerinnen verteidigten gekonnt und hatten ihrerseits zwei große Möglichkeiten, deren eine Glanzparade unserer Torfrau forderte, um nicht in Rückstand zu geraten. Das torlose Unentschieden zur Pause war demnach gerecht.

Nach der Pause waren die Spielanteile zunächst verteilt. Gleich nach zwei Minuten schossen  die Freiburger frei vor dem Tor knapp an selbigem vorbei, danach waren es zwei Spielzüge des KSC über die Mitte und über den linken Flügel, die die Freiburgerinnen in Bedrängnis brachten. Doch nach mittlerweile acht Ecken für den KSC, die leider nichts Zählbares erbrachten, konnten in der 60. Minute die Freiburgerinnen ihren zweiten Eckball durch einen unbedrängten Kopfball unhaltbar im Tor unterbringen. Doch nur drei Minuten später gelang den Karlsruherinnen nach einem blitzschnellen Vorstoß über links der Ausgleich. Die KSC-Mädels versuchten nach zu legen, gerieten aber dann nach und nach unter Druck, als auch die Freiburgerinnen das Spiel für sich entscheiden wollten. Ein Ballverlust in der Mitte, ein astreiner Konter mit blitzschnellem Überlaufen der Verteidigung brachte dann auch den Freiburgerinnen das Tor zum 2:1. Die KSC-Mädels gaben aber nicht auf und hatten kurz vor Ende noch eine große Möglichkeit zum Ausgleich, doch nach schnellem Kombinationsspiel ging der Schuss knapp über das Tor.
Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf eher entsprochen, doch die Freiburgerinnen haben letztendlich aufgrund des höheren kämpferischen Einsatzes glücklich, aber auch verdient gewonnen. „Die Lust zu gewinnen war bei ihnen heute größer.“

Am Samstag findet um 14.00 Uhr das erste Spiel der Rückrunde und gleichzeitig das letzte Spiel in diesem Jahr auf heimischem (Kunst-)Rasen statt.

Für den KSC spielten:
Nina Diefenbacher, Jana Glaser, Samira Huber, Elma Ibralic, Hannah Jenß, Roberta Kalcher, Nora Kappler, Lejla Kovacevic, Pia Nagel, Shanice Rapp, Janine Rehn, Anna Rogee, Chiara Savic, Viola Snizek, Madeleine Voll, Theresa Wiesiolek


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