U15 mit bitterer Niederlage beim FSV Frankfurt

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Am Samstag musste sich die U15 des Karlsruher SC dem FSV Frankfurt knapp mit 0:1 (0:0) geschlagen geben. Eine gute Leistung reichte am Ende nicht für einen Punktgewinn.

Nach dem wichtigen Sieg bei den Stuttgarter Kickers, durch den die Spieler von Cheftrainer Ivica Erceg den Abstand auf die Abstiegsränge ausbauen konnten, reisten die Jungs aus dem Wildpark entsprechend selbstbewusst in den Frankfurter Stadtteil Bornheim, wo man beim FSV Frankfurt gastierte. So konnten die siebtplatzierten Gäste in der Anfangsphase an der guten Leistung des letzten Spiels anknüpfen und das Heft des Handelns erstmal in die Hand nehmen. Nach zehn Minuten ergab sich daraus schließlich auch die erste Tormöglichkeit: Marcel Streit prüfte den gegnerischen Torhüter mit seinem Schuss, der zur Seite abgewehrt werden konnte. Dort lauerte Bennet Fietkau, der die Szene schnell erkannte und den Ball aus kurzer Distanz aufs Tor brachte. Dieser konnte allerdings im letzten Moment geblockt werden (10.). Auch im Anschluss an diese erste Chance blieben die Badener um Trainerteam Erceg/Kleinschmidt spielbestimmend und kamen durch Vasco Walz, der einen Kopfball nur Zentimeter über die Latte setzte (11.), und Bennet Fietkau, der aus kurzer Distanz am Innenpfosten scheiterte (13.), zu weiteren hochkarätigen Torannäherungen. So mussten sich die Karlsruher ärgern, dass man die 20-minütige Druckphase zu Beginn der Partie nicht in Tore ummünzen konnte. Nach dieser furiosen Anfangsphase der Gäste, konnten sich die Hausherren dann ein wenig fangen, ihrerseits offensiv auffällig werden und gleich mit ihrer ersten Chance gefährlich vor das Karlsruher Tor kommen: Im Eins-Gegen-Eins war es aber der starke KSC-Keeper Can Kilic, der die Situation für sich und sein Team entschärfen konnte, sodass es weiterhin torlos blieb (26.). Alles in allem waren es in Halbzeit eins aber die Blau-Weißen aus der Fächerstadt, die die besseren Möglichkeiten für sich verzeichnen konnten.

Dies sollte sich auch zu Beginn des zweiten Durchgangs bestätigen, denn nur vier Minuten nach Wiederanpfiff kam man erneut gefährlich vor das Gehäuse des FSV. Wie in der ersten Halbzeit stand aber auch in dieser Situation der Innenpfosten zwischen dem KSC und dem ersten Tor der Partie, welches für die Gäste mittlerweile hochverdient gewesen wäre (39.). So kam es, wie es kommen musste: Mitte der zweiten Halbzeit, in einer Phase, in der sich das Spiel ein wenig beruhigt hatte, erzielten die Hausherren die überraschende Führung. Der zuvor eingewechselte Torjäger konnte sich am Flügel durchsetzen, nach innen ziehen und aus spitzem Winkel ins kurze Eck vollenden (56.). Die Moral, die in der Mannschaft von Ivica Erceg und Daniel Kleinschmidt steckt, ließ sich anschließend auf dem Platz eindrucksvoll erkennen. Man ließ sich von diesem Rückschlag nicht unterkriegen und warf alles nach vorne um sich doch noch einen verdienten Punkt zu erkämpfen. Acht Minuten vor Schlusspfiff war es dann augenscheinlich so weit: Nach einer Flanke von Aggelos Rafailidis konnte Vasco Walz die Kugel am Torhüter vorbei spitzeln und den Ausgleich erzielen. Der Jubel der Gäste fand dann aber ein jähes Ende, als der Linienrichter unberechtigter Weise auf Abseits entschied (62.). So hatte man, wie im Hinspiel, auch im Rückspiel wieder Pech mit den Schiedsrichterentscheidungen, die einflussreich auf das Ergebnis sein sollten, denn auch die letzte Chance des KSC führte nicht mehr zum Erfolg. Emre Ekiz, bedient von Maksim Petrovic, beförderte den Ball noch einmal Richtung FSV-Tor, doch sinnbildlich blieb das Spielgerät wenige Zentimeter vor der Torlinie zwischen den Füßen des Torhüters hängen (64.). Nach 70 Minuten blieb es dementsprechend bei dem schmeichelhaften 1:0 Sieg für den FSV Frankfurt.

Fazit des Trainerteams Erceg/Kleinschmidt:

„ Das ist heute eine bittere Niederlage für uns. Die Mannschaft hat an der Leistung gegen die Kickers anknüpfen können und ein gutes Spiel abgeliefert. Leider haben wir vergessen das Tor zu machen. Das aberkannte Tor kurz vor Schluss vollendet die Enttäuschung über das Ergebnis natürlich. Jetzt heißt es aber aus diesem Spiel Energie zu gewinnen, um am Samstag den Tabellenführer zu ärgern.“

Am nächsten Samstag empfangen die Karlsruher dann den ungeschlagenen Tabellenführer aus Hoffenheim (11 Uhr). Hier wollen die Blau-Weißen die weiße Weste der TSG, die aus 12 Spielen 12 Siege einfahren konnte, gefährden und sich die verlorenen Punkte aus dem Spiel gegen den FSV zurückholen.


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