U11-Trainer Benjamin Rey im Interview

aKAdemie von Brand

Im Gespräch mit der Nachwuchsredaktion des KSC blickt U11-Trainer Benjamin Rey auf eine erfolgreiche Hinrunde zurück, zieht eine erste Bilanz zur Hallensaison und gibt einen Ausblick auf die Rückrunde.

In der D-Junioren-Kreisliga Karlsruhe überwintert ihr auf dem ersten Platz. Einzig der SpVgg Durlach-Aue musstet ihr euch durch eine kuriose Niederlage geschlagen geben. Bist du rundum zufrieden mit der Hinrunde?
Mit der Hinrunde meiner Mannschaft bin ich absolut zufrieden. Als U11 überwiegend gegen U13-Mannschaften zu spielen, ist schon allein aus physischer und läuferischer Hinsicht eine große Herausforderung. Die Jungs haben die Umstellung vom 7er auf das 9er Feld sehr gut umgesetzt und zeigten schnellen Kombinationsfußball mit schön herausgespielten Toren. Für die Weiterentwicklung jedes einzelnen Spieler ist es der absolut richtige Schritt, in so einer Punkterunde zu spielen.

Seit November tretet ihr auch in der Halle an. Wie fällt deine bisherige Bilanz aus?

Auch mit den bisher gezeigten Leistungen in der Halle können wir zufrieden sein. In den regionalen Turnieren spielten wir in den Altersklassen von U11 bis U13 und konnten mehrere Turniersiege verbuchen. Bei den U11-Bundesligaturnieren in Griesheim und Köln spielten wir gut mit und landeten auf einem guten dritten und  zweiten Platz, in Riede belegten wir Platz 9. Mit etwas mehr Fortune hätte man das ein oder andere Turnier gewinnen können, allerdings werden zu viele ausgelassene Torchancen auf diesem hohem Spielniveau gleich bestraft. All die Turniere haben aber gezeigt, dass der 2002er Jahrgang in Deutschland eine gute Rolle spielt.

Gibt es spezielle Ziele, die ihr in der Halle verfolgt? Welche Bedeutung haben die Hallenturniere für euch?
Wir versuchen jeden Spieler sowohl defensiv wie auch offensiv in der Halle auszubilden. Heutzutage ist es sehr von Vorteil, wenn die Spieler variabel einsetzbar sind. Ein Spieler muss deshalb wissen, wie er sich sowohl im defensiven als auch im offensiven taktischen Bereich zu verhalten hat. Schnelles antizipieren und handeln ist in der Halle wichtiger denn je, deshalb legen wir im Training die Schwerpunkte beispielsweise auf viele kleine Zusammenspielübungen, das Verhalten bei Überzahl- und Unterzahlsituationen, verschiedene Dribblings und diverse Finten. Das Erlernte können die Jungs in den Hallenturnieren dann gleich versuchen umzusetzen.

Im März geht der Ligabetrieb für euch wieder los. Wie sieht euer Fahrplan bis dahin aus und was habt ihr euch für die Rückrunde vorgenommen?
Bis Ende Februar spielen wir noch neun Hallenturniere, wobei drei davon Bundesligaturniere sind. Wenn uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht, wollen wir noch im Februar das ein oder andere Vorbereitungsspiel auf dem 9er Feld spielen.
In der Rückrunde steht die Verbesserung aller Spieler im individualtaktischen als auch im gruppentaktischen Bereich im Vordergrund. Gleichzeitig wollen wir in der Punkterunde weiterhin vorne mitspielen, hier haben wir in der Vorrunde die Messlatte ziemlich hoch gesetzt. Ein weiteres Ziel ist natürlich, dass alle Spieler die U12 erreichen.


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