U 17: Saisonabschluss in Trier
Steka-Cup und emotionale Abschiedsfeier

Bei diesem Wochenende waren alle Mädchen bis auf zwei (Kanada und Geburtstag), viele Eltern und natürlich alle drei Trainer dabei. Allen war es wichtig noch einmal zusammen Fußball zu spielen und zu feiern.Nach einem Public Viewing mit Grill-Buffet am Freitagabend startete am Samstag der international besetzte STEKA-Cup. Karlsruhe war der Gruppe C mit Grashoppers Zürich, Alemannia Aachen und der SpVgg Greuther Fürth zugelost.
Los ging es mit den Schweizerinnen. Der KSC begann mit starkem Pressing, während die Züricherinnen den Ball und damit unsere Spielerinnen im eigenen Strafraum laufen ließen. Da die Schweizerinnen sehr ballsicher waren, unsere Mädels aber (noch) nicht angriffslustig genug waren, passierte lange Zeit nur wenig. Einen Torschuss und einen überhasteten Abschluss vor dem leeren Tor konnte der KSC vermerken, Zürich setzte wenig Akzente nach vorne. Und doch gingen sie in Führung, als nach einem harmlosen Freistoß unsere Torfrau nach einer Schmerzattacke im Rücken nur noch versuchen konnte, den Ball weg zu kicken, was aber nicht mehr gelang. Trotz dieses Weckrufs spielte der KSC zunächst weiter verhalten, ehe sich die Mädels mit einem Lattenschuss und weiteren Angriffen gegen eine drohende Niederlage aufbäumten. In letzter Minute versprang den Züricherinnen der Ball bei ihren sonst sicheren Pässen. Die aufmerksame Stürmerin des KSC eroberte diesen und versenkte ihn quasi mit dem Schlusspfiff zum 1:1 im Tor.
Im zweiten Spiel gegen die Alemannia Aachen waren die Spielerinnen von Anfang an wacher und zweikampfstärker, so dass die Gegnerinnen stark unter Druck gerieten und folgerichtig sehr bald das 1:0 für den KSC fiel. Der KSC drückte danach auf das 2. Tor, die Aachenerinnen konnten dies dann nur durch ein Foul im Strafraum stoppen. Den fälligen Elfmeter konnte die Spielerin, die bis dato eine 100%-Quote hatte, aber nicht verwandeln. Der Schuss war zwar platziert, aber nicht hart genug, so dass die Torfrau, die sich für die richtige Ecke entschieden hatte, den Ball halten konnte. Doch die Mädels ließen sich dadurch nicht irritieren, sondern spielten weiter auf ein Tor, was dann mit dem zweiten Treffer belohnt wurde.
Gütersloh hatte im dritten Spiel keine Chance gegen den KSC. Die Mädels überrannten die Gegnerinnen, so dass es nach 3 Minuten schon 2 : 0 stand. Nach 10 Minuten verflachte das Spiel dann etwas. Die Karlsruher Mädels verwalteten den Vorsprung. Die Mädels aus Gütersloh kamen ihrerseits kaum vor das KSC-Tor. Gegen Ende der Spielzeit drehte der KSC nochmals auf und erzielte Tor 3 und mit einem wunderbaren Kopballtreffer Tor 4. Damit war Karlsruhe als Gruppenerster verdient im Viertelfinale. Sie hatten sich von Spiel zu Spiel gesteigert und sehr ansehnlichen Fußball geboten.
Viertelfinale gegen den 1. FC Nürnberg
Die Geschichte des Viertelfinales ist schnell erzählt: Karlsruhe war in den 20 Minuten Spielzeit drückend überlegen. Nürnberg konnte sich nur durch Entlastungsangriffe befreien, die aber meist im Mittelfeld versandeten. Den ersten Torschuss hatten die Nürnbergerinnen in der 18. Minute, den aber die Torfrau prima parierte, wie im übrigen alle Bälle, die in den Spielen zuvor den Weg auf das KSC-Tor gefunden hatten. Unsere Mädels hatten zwar ihre Schwierigkeiten mit der recht rustikalen Spielweise der Nürnbergerinnen, erspielten sich aber dennoch Chance um Chance mit einem Schönheitsfehler: der Ball landete nicht im Tor. So stand es nach der regulären Spielzeit 0:0. Das Elfmeterschießen musste jetzt entscheiden, und hier waren die Nürnbergerinnen nervenstärker und glücklicher, so dass sie das Duell mit 4 : 3 gewannen.
Die KSC-Mädels haderten mit sich, zumal sie feststellen konnten, dass in dem Turnier noch mehr möglich gewesen wäre. Aber es war dann doch noch ein Pokal im Gepäck: Die Torfrau wurde für den Spielbereich Zemmer als beste Torfrau ausgezeichnet.
Nach der Siegerehrung ging es im Hotel weiter mit Fußball: das Viertelfinalspiel Deutschland – Italien zeigte den Mädchen, dass auch Spieler wie Schweinsteiger, Müller und Özil ihre Elfmeter verschießen können. Erst um Mitternacht nach dem Elfmeterkrimi startete dann die emotionale Abschiedsfeier mit launigen Reden , einem tollen Erinnerungsvideo und Geschenken und vielen Tränen, die auch in der Nacht nicht versiegten.
Am anderen Tag nach „Kultur in Trier mit Steffen“ und einem letzten gemeinsamen Essen war dann endgültig Schluss. Die so erfolgreiche wie mannschaftlich und menschlich gelungene Saison ist zu Ende.
Danke
Ganz zum Schluss möchten wir uns ganz herzlich bei den Sponsoren bedanken, die nicht genannt werden wollen. Durch sie war manche Fahrt erst möglich und sie haben unsere Mädels mit dem STEKA-Cup T-Shirt ausgestattet.
Des weiteren geht ein Dank an alle Eltern. Sie haben als Fans, als Kaffeekocher/innen und Kuchenbäcker/innen, als Zeltaufsteller, als Kassenverwalterin, als Tape-erinnen, als Betreuerinnen, als Fahrer/innen von mehreren 1000 Kilometern zu Training und Auswärtsspielen, als Fotographen und noch vieles mehr die Mädels und die Trainer unterstützt. Ein besonderer Dank geht hier an unseren unermüdlichen Reiseleiter, dem kein Telefonat zu viel und keine Idee zu verrückt war, um uns allen diese tollen Wochenenden bieten zu können.
Ebenso gilt der Dank auch den 3 Trainern, die mit Leidenschaft und Hingabe, mit Fördern und Fordern die Mädels fußballerisch und persönlich weitergebracht haben und mit ihnen zusammen diese erfolgreiche Saison gespielt haben.
An dieser Stelle verabschiedet sich jetzt auch die „Presseabteilung“ der U17 des Jahres 2015/16, jedoch nicht, ohne nochmals die Hauptakteurinnen des Fußballjahres zu nennen.
Folgende Spielerinnen waren dabei:
Leah Antoni, Michelle Beideck, Nina Diefenbacher, Emma Forchel, Jana Glaser, Jule Hartmann, Samira Huber, Elma Ibralic, Malina Jäck, Hannah Jenß, Roberta Kalcher, Nora Kappler, Nele Kracht, Lejla Kovacevic, Vanessa Leimenstoll, Pia Nagel, Jane Paschen, Shanice Rapp, Janine Rehn, Anna Rogee, Chiara Savic, Alexa Seiler, Alessia Seybold, Viola Snizek, Madeleine Voll und Theresa Wiesiolek (Torfrau der U16)











