Todt: „Ich habe ganz viel Lust auf diese Aufgabe!“

Profis von David Ruf

Jens Todt ist der neue Sportdirektor im Wildpark. KSC-Präsident Ingo Wellenreuther stellte den 43-jährigen auf einer Pressekonferenz am Freitagnachmittag offiziell vor.

Von David Ruf
„Wir waren von Anfang an auf einer gemeinsamen Wellenlänge“, berichtete Wellenreuther von den „guten und intensiven Gesprächen“ mit dem neuen Sportdirektor. Todt habe genau in das Anforderungsprofil des Vereins gepasst. „Er hat Profi-Erfahrung, bringt Fußballsachverstand mit und hat bereits als Sportdirektor gearbeitet.“

Darüber hinaus habe Todt bei seinen früheren Stationen im Anschluss an seine Spielerkarriere bereits Erfahrungen im Nachwuchsbereich gesammelt. „Jens Todt hat großes Verständnis und weiß um die große Bedeutung der Nachwuchsarbeit.“

Todt selbst präsentierte sich trotz zehnstündiger Anreise in die Fächerstadt bei bester Laune und voller Elan. „Ich habe ganz viel Lust auf diese Aufgabe. Wir alle haben gemeinsam eine Menge vor.“ Zunächst gelte es aber, die gute Stimmung und den Rückenwind aus dem Aufstiegsjahr mitzunehmen und sich in der Zweiten Bundesliga zu konsolidieren.

Er selbst habe in den Gesprächen mit der Vereinsführung von Anfang an ein gutes Gefühl gehabt. „Wichtig war, dass wir die Situation des Vereins ähnlich einschätzen.“

Zehn Tage nach dem Abschied von Oliver Kreuzer zum Hamburger SV konnte der KSC damit seine sportliche Leitung bereits neu besetzen. „Es waren zuletzt etwas intensivere Arbeitswochen“, gestand Wellenreuther. „Wir sind aber sehr froh, in überschaubarer Zeit einen Nachfolger gefunden zu haben.“


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